Der Sündenfall

G 2443
Lucas Cranach d.Ä.,
1525,
Öl auf Holz

Früchtestilleben mit Hummer

G 251
Jan Davidsz de Heem,
um 1635,
Öl auf Holz

Italienische Ideallandschaft

G 195
Ernst Fries,
1830,
Öl auf Leinwand

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Gemälde

Werke vom 15. bis zum 20. Jahrhundert erwarten den Besucher der Gemäldeabteilung.

Gemälde begleiten die Besucher nahezu durch das gesamte Museum.
In Art einer Ahnengalerie wird mit Porträts im Eingangsbereich die Geschichte der ehemaligen Kurpfalz nachvollziehbar. Unter ihnen sind die lebensgroßen Staatsporträts von Friedrich V. und seiner Gattin Elizabeth Stuart, das Altersbildnis der Liselotte von der Pfalz und das Konterfei des Hofnarren Perkeo besondere Anziehungspunkte.
Das 18. Jahrhundert, die Zeit des Kurfürsten Carl Theodor, wird im Palais Morass lebendig, dessen "Stilräume" im zweiten Geschoss zudem mit zeittypischen Bildern des Rokoko, Biedermeier und Empire dekoriert sind.
Die Gemäldegalerie umfasst Werke des 15. bis 20. Jahrhunderts. Unter der älteren Malerei mit ihren religiösen Sujets ragen Arbeiten R. van der Weydens und L. Cranachs heraus, während aus der Sammlung Posselt mit ihren vornehmlich holländischen Kabinettbildern des 17. Jahrhunderts vor allem die Stillleben Beachtung verdienen. Italienischen Landschaften, großformatigen Historienbildern und unterschiedlichen Porträtformen des 16.-18. Jahrhunderts sind weitere Ausstellungsräume gewidmet.

Die für Heidelberg so bestimmende Kunst der Romantik bildet den Schwerpunkt innerhalb der Sammlung neuerer Malerei. Die erste Hälfte des 19. Jahrhunderts ist vornehmlich mit italienischen Landschaften eines G. A. Wallis, C. Rottmann und E. Fries präsent, für die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts stehen Werke von A. Feuerbach und W. Trübner. Arbeiten von A. Kanoldt, A. Jawlensky und M. Beckmann repräsentieren die klassische Moderne.