Vittoria Caldoni

Marmor, 1821

Rudolph Schadow (1786 - 1822)
Inv. Nr. PS 89

„Rückblickende“

Steinguss, 1914/15

Wilhelm Lehmbruck(1881 – 1919),
Inv. Nr. PS 90

„Der Windsheimer Zwölfbotenaltar“

Lindenholz, 1509

Tilman Riemenschneider (1460 – 1531)

Inv. Nr. PH 20

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Skulpturen

Werke vom 12. bis 20. Jahrhundert

Knapp sechshundert Einträge enthält das Inventar für Skulpturen, in dem sowohl historisch als auch kunsthistorisch bedeutsame Objekte aus Holz, Stein und Metall verzeichnet sind. Nur die wichtigsten Objekte befinden sich in der Dauerausstellung, ein Großteil lagert zu Studienzwecken im Depot. Ausgestellt sind im Bereich der Stadtgeschichte unter anderem die mittelalterlichen Grabsteine aus dem ehemaligen Augustinerkloster, die frühbarocken Skulpturen von Heidelberger Altstadthäusern sowie die Originalfiguren der Alten Brücke, Kurfürst Carl Theodor und die Göttin Minerva, nebst ihren Assistenzfiguren. In der Gemäldegalerie bildet der ursprünglich für die Pfarrkirche in Windsheim hergestellte Zwölfbotenaltar von Tilmann Riemenschneider, dem herausragenden Bildhauer der Spätgotik, einen besonderen Anziehungspunkt für die Besucher des Museums aus nah und fern. Der Altar wurde von Charles de Graimberg, dem Begründer der Sammlung des Kurpfälzischen Museums, bereits 1861 auf einer Auktion in Würzburg erworben und in den 1950er Jahren im Zusammenhang einer aufwendigen Restaurierung als Werk des fränkischen Künstlers identifiziert. Eine weitere Attraktion der Galerie ist Wilhelm Lehmbrucks Steinguss „Rückblickende“. Sie ist im Neubau des Museums aufgestellt und gehört zu den wenigen von dem Künstler eigenhändig signierten Werken.