Klaus Staeck, Auf die Barrikade 1789-1989, Plakat, 1989 (Inv. Nr. S10619)

Klaus Staeck, "Tele", Holzschnitt, 1965, 4/55 (Aufl.) (Inv. Nr. S 7671)

"Viele Jahre jünger...."

80 Jahre Klaus Staeck: Vom frühen Holzschnitt zum Politplakat

05. Februar bis 29. April 2018


Klaus Staeck, 1938 in Pulsnitz bei Dresden geboren, aufgewachsen in Bitterfeld, gehört zu den bedeutendsten zeitgenössischen deutschen Künstlern. Bereits seine erste Plakataktion 1971 zum Dürer-Jahr in Nürnberg („Würden Sie dieser Frau ein Zimmer vermieten?“) erregte bundesweit Aufsehen. Bis heute umfasst sein Oeuvre etwa 300 Plakate, in der Regel Fotomontagen, deren bildliche Aussagen durch ironisch-satirische Slogans prononciert werden. Mit ihrer Schärfe und Treffsicherheit lösten seine Arbeiten insbesondere in den frühen Jahren mehrfach Eklats aus und zogen juristische Auseinandersetzungen nach sich. 41mal wurde erfolglos versucht, Plakate und Postkarten juristisch verbieten zu lassen. – Klaus Staeck lebt seit 1956 in Heidelberg und stellte hier 1960 erstmals aus.1965 wurde der Produzentenverlag Edition Tangente gegründet (jetzt: Edition Staeck). Seit 1986 ist Staeck Gastprofessor an der Kunstakademie Düsseldorf, seit 2004 Mitglied des Kultursenats des Landes Sachsen-Anhalt. 2006 wurde Klaus Staeck zum Präsidenten der Akademie der Künste in Berlin gewählt.


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