Ausstellungsvorschau 2017

Joachim Lutz - Zeichner der Stille

15.Oktober 2017 bis 28. Januar 2018

Joachim Lutz ist eine Entdeckung. Geboren 1906 - im Todesjahr Paul Cézannes - erlebte Lutz in seinen Künstlerjahren die Einflüsse des Expressionismus, Kubismus und Futurismus, ohne sich aber einer Richtung anzuschließen. Die Graphische Sammlung des KMH enthält den Großteil seines künstlerischen Werks. Er zeichnete, malte und aquarellierte, während er Studienreisen durch Holland, Dalmatien, Frankreich und Polen unternahm und von 1928 bis 1930 Leo Frobenius auf seiner großen Afrika-Expedition begleitete. Als Soldat in Russland, Frankreich und Italien arbeitete er als Kriegsberichterstatter für verschiedene Zeitungen.Die Ausstellung begleitet ihn auf seinen Lebensstationen und berücksichtigt die breite Palette seines Werks - Landschaften, Naturdarstellungen und ausdrucksvolle Porträts - , im Dialog mit großen Künstlern der Graphischen Sammlung wie Nolde, Léger, Schmidt-Rottluff und Severini.

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„Wilhelm Trübner (1851 – 1917): ‚Reine Malerei‘ zwischen Impressionismus und Abstraktion“

8. November 2017 bis 11. März 2018

Vernissage:
Dienstag, 7.11., 18 Uhr
Ort der Eröffnung: Handschriftenlesesaal der Universitätsbibliothek Heidelberg

Der gebürtige Heidelberger Wilhelm Trübner (1851–1917) gilt als bedeutender Vertreter der deutschen Avantgarde um 1900. Sein Werk entzieht sich jedoch einer eindeutigen kunsthistorischen Klassifizierung. So wurde er denn auch als „Grenzgänger zwischen Realismus und Impressionismus“ bezeichnet.
Eine Kabinett-Ausstellung der Universitätsbibliothek Heidelberg, des Kurpfälzischen Museums und der Sammlung Jayme, Heidelberg

Ausstellungsort: Universitätsbibliothek Heidelberg

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Studioausstellungen

ZUM REFORMATIONSTAG 2017

01. Oktober bis 13. November 2017
„Martin Luther als Junker Jörg“
Anlässlich des Reformationsjubiläums 2017 zeigt das KMH ein besonderes Blatt aus seiner Graphischen Sammlung auf der Empore im Riemenschneidersaal. "Martin Luther in Pathmo. 1521." ist die Radierung von Heinrich Göding dem Älteren (1531-1606) betitelt. Das Werk datiert von 1598. Göding präsentiert im Vordergrund prominent ein Ganzfigurenbildnis des Reformators mit Rüstung und Schwert als Junker Jörg. Zu seinen Füßen liegt eine Bibel. Im Hintergrund ist die Stadt Worms zu sehen. So weist die Darstellung auf Luthers Bibelübersetzung hin und erzählt in Verbindung von Titel und Bild die Vorgeschichte. 1521 sollte Luther auf dem Reichstag in Worms seine Lehre widerrufen. Als er dies nicht tat, war die Reichsacht unausweichlich. Zu seiner eigenen Sicherheit musste der nun vogelfreie Reformator aus der Öffentlichkeit verschwinden. Sein Landesfürst, Kurfürst Friedrich der Weise von Sachsen, gewährte ihm als Junker Jörg Zuflucht auf der Wartburg. In Anspielung auf Luthers Zeit im Exil wird im Titel „Pathmos“ (NT Offenbarung 1,9) genannt, Ort der Verbannung des Johannes.

IM RAHMEN DER 12. FRANZÖSISCHEN WOCHE 2017

24. Oktober bis 13. November 2017
„Madame et Monsieur- Gespräche am Hofe Ludwigs XIV.“
Um das ausdrucksvolle Porträt der Madame de Montespan als „Europa auf dem Stier“, umgeben von ihren drei Söhnen, versammeln sich zur Französischen Woche die bedeutendsten Protagonisten am Hofe des Sonnenkönigs in druckgrafischen Bildnissen und aquarellierten Miniaturen. Dank der Briefe der Liselotte von der Pfalz entsteht ein lebendiges Bild ihrer Beziehungen untereinander. Ludwig XIV. schuf an seinem Hof in Versailles ein einzigartiges Schauspiel von Macht und Pomp mit ihm als gekröntem Mittelpunkt. Dem Sonnenkönig zu gefallen
oder ihn gar zu beeinflussen war das ersehnte Ziel vieler Höflinge und zahlreicher schöner, machtbewusster Frauen. Zu ihnen zählte auch die Marquise de Montespan, deren Ausstrahlung der ‚premier peintre du roi‘ , Pierre Mignard, auf seinem Gemälde festhielt. Ihre "unnachahmliche Tour“ bewunderte selbst Liselotte von der Pfalz, eine scharfzüngige Kritikerin des intriganten Treibens am Hofe.

Pierre Mignard, Entführung der Europa, um 1675

"Labyrinthisch" - Gotthard Glitsch zum 80. Geburtstag

Radierungen, Skizzen und Tuschezeichnungen aus den Beständen der Graphischen Sammlung



Textilsammlung Max Berk Ziegelhausen

Monika Sebert: Moments of a Soul © Künstlerin

Wandlungen. Retrospektive - Perspektive

Jubiläumsausstellung anlässlich des 20jährigen Bestehens von Quiltkunst e.V.

19. November 2017 bis 18. Februar 2018

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7. Europäische Quilt-Triennale

voraussichtlich 9. September 2018 bis 6. Januar 2019

Bereits zum siebten Mal richtet die Textilsammlung Max Berk/Kurpfälzisches Museum im Herbst 2018 die Europäische Quilt-Triennale aus. Die Ausschreibungsunterlagen zu diesem renommierten europäischen Wettbewerb finden Sie hier (429,6 KB). Demnächst wird auch ein Assistent für Onlinebewerbungen verfügbar sein. Bewerbungsschluss ist der 10. Januar 2018.

This is the seventh time that the Textile Collection Max Berk will be hosting the European Quilt Triennial competition in autumn 2018. The application form is available here (318,2 KB). Soon you can also find an online assistant. The registration deadline will be the 10th of January 2018.

Ici (465,6 KB) vous trouvez les conditions du concours de la 7e Triennale Européenne du Quilt.