"Morgen, Kinder, wird's was geben"
Weihnachten zur Kaiserzeit
1. Dezember 2007 bis 6. Januar 2008
Wie feierte man Weihnachten um 1900, welche Geschenke unter dem Weihnachtsbaum ließen Kinderaugen aufleuchten? Wie sah der damalige Weihnachtsmarkt aus und welche süßen Leckereien lagen in den Konditoren-Fenstern? WEIHNACHTEN ZUR KAISERZEIT (1871 – 1918) sollten nicht nur Kinderträume wahr werden. Auch mancher Erwachsene hat die Erfüllung seiner Wünsche eng an diese Festtage gebunden. Die „gute alte Zeit“ war jedoch oft nur für die Menschen gut, die es sich beispielsweise leisten konnten, auf dem Kaiserball zu tanzen. Die dort erhaschten „Cotillions“ (Karton-Orden) sind häufig als Christbaum-Dekoration genutzt worden. Dagegen musste ein Arbeiter auch zur Weihnachtszeit sparen. Für eine Christbaum-Glasperlenkette hätte er vermutlich einen ganzen Monat lang arbeiten müssen.
Fünf Wochen lang will Ihnen das Kurpfälzische Museum historische Weihnachts-Eindrücke vermitteln. Liebevoll inszeniert können Aufklapp-Krippen, Christbaumschmuck und Weihnachtsbücher, Oblatenalben, Original-Marktstände und "klassisches " Weihnachtszubehör bewundert werden.
Kinder – auch die bereits zur Kaiserzeit geborenen – sind genau wie Sie: Herzlich willkommen!
Das Rahmenprogramm zur Ausstellung ist besonders auf Kinder ausgerichtet. Kinder bis 14 Jahre dürfen auch ein Preisrätsel lösen (Einsendeschluss: 18.12.2007).
Samstag, 1.12., 8.12., 15.12., 14 - 16.30 Uhr
„GOLD - ROT - SILBER: Es weihnachtet sehr"
Basteln und Werken im Advent. Für Bastlerinnen und Bastler ab 6 Jahren aufwärts.
Ort: MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums
Mittwoch, 5.12., 15 Uhr
SCHAULUST - SCHREIBLUST
Schauen und Schreiben vor Originalen im Kurpfälzischen Museum unter dem Motto: "Es weihnachtet..."
Anmeldung unter Tel.-Nr.: 06221 - 58 34 000 / 58 34 140
Mittwoch, 12.12./ Donnerstag, 13.12., jeweils 17 Uhr
"Vorführung traditioneller Zuckerwerkherstellung"
mit der Heidelberger Konditor-Meisterklasse, Konditormeister Heindel
Ort: Kurpfälzisches Museum, Cafeteria im Kunstverein
Materialkostenbeitrag auf Anfrage unter Tel.-Nr. : 06221 - 58 34 000
Samstag, 22.12., 15 Uhr
Unser traditioneller Weihnachtserzählnachmittag!
Dirk Nowakowski erzählt Weihnachtslegenden für Jung und Alt
Ort: MALSTUBE des Kurpfälzischen Museums
Tägliche Führungen um 11 Uhr mit Walter Jochum
In der Studioausstellung
Himmlische Noten
6. November 2007 bis 6. Januar 2008
ergänzen Engels-Darstellungen auf Musiknoten-Titeln um 1900 die Sonderausstellung.
Die Jahre um die Jahrhundertwende waren die Zeit der Hausmusik und der in Gesellschaft gespielten und gesungenen Lieder. Um 1900 wurden deshalb von den stark konkurrierenden Musikverlegern viele graphisch dekorativ gestaltete Notenhefte angeboten. Stilistisch reicht das Titelbild-Repertoire vom Historismus bis zum Jugendstil.
Musiktitel für Weihnachtslieder greifen häufig das Motiv des Engels auf. Die hier gezeigten 12 Notenhefte mit Klavier-Partituren sind Beispiele dafür.
Kurpfälzisches Museum der Stadt Heidelberg
Hauptstraße 97, 69117 Heidelberg
Tel.: 06221 – 58 34 000 /20
Fax: 06221 – 58 34 900
kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de
www.museum-heidelberg.de
Öffnungszeiten:
Di – So 10 – 18 Uhr (geschlossen am 24., 25. und 31.12.2007 und 1.1.2008)
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