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FÜHRUNGEN UND VERANSTALTUNGEN
Sonntag, 1. August, 14 Uhr:
Führung durch die Kostümsammlung mit Schwerpunkt Unterwäsche im Rahmen des Ziegelhäuser Wäscherinnenfestes im Seniorenzentrum Ziegelhausen (Beginn 11.30 Uhr) mit Dr. Kristine Scherer
Textilsammlung Max Berk
Sonntag, 1. August, 15 Uhr
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Der letzte Blick“
Montag, 2. August, und Dienstag, 3. August, jeweils 10 – 12.30 Uhr
SOMMERZEIT 2010
„Wundertüten I“
Mit selbstgebasteltem Papier und mit Kunstplakaten zaubern wir bunte, originelle Taschen und Schachteln, die es in keinem Laden zu kaufen gibt: herzförmig, pyramidenförmig und mehr…
Mit Judith Denkberg de Gvirtz M.A.
Materialbeitrag: € 2,-
MALSTUBE
Mittwoch, 4. August, 17 Uhr: Modebummel durch drei Jahrhunderte.
Führung durch die museumseigene Kostümsammlung mit Dr. Kristine Scherer
Textilsammlung Max Berk
Sonntag, 8. August, 15 Uhr
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Der letzte Blick“
Mittwoch, 11. August, 19 Uhr
Filmabend: „Dreams that money can buy“ im Rahmen der Sonderausstellung „Der letzte Blick“ Eintritt: € 3,-
Eingang Neubau
Sonntag, 15. August, 15 Uhr
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Der letzte Blick“
Freitag, 20. August, 10 - 12.30 Uhr
SOMMERZEIT 2010
"Das letzte Bild"
Was sieht ein Mensch als letztes Bild - lässt sich dieses auf der Netzhaut fixieren?
Rund um die Sonderausstellung DEREK OGBOURNE, "Der letzte Blick", für Jugendliche von 14 - 18 Jahren
Mit Dr. Ilka Brändle
Unkostenbeitrag € 2,-
MALSTUBE und Wechselausstellungsraum
Sonntag, 22. August, 15 Uhr
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Der letzte Blick“
Mittwoch, 25.8., und Donnerstag, 26.8., jeweils 10 - 12 Uhr
SOMMERZEIT 2010
"Speisen wie die Götter"
Wir mahlen Getreide wie die Menschen in der Steinzeit, probieren keltische und römische Rezepte aus, betreten eine historische Küche und bewundern das Tafelsilber der Kurfürstin Elisabeth Augusta
Für Kinder von 5 - 8 Jahren
Mit Dr. Ilka Brändle
Unkostenbeitrag € 2,-
MALSTUBE
Sonntag, 29. August, 15 Uhr
Öffentliche Führung in der Sonderausstellung „Der letzte Blick“
Bitte beachten: Anmeldungen für die SOMMERZEIT-Aktivitäten der Malstube bitte über die Kinder- und Jugendförderung der Stadt Heidelberg, www.heidelberg.de/ferienangebote
SONDERAUSSTELLUNGEN
„Der letzte Blick“
Derek Ogbournes ‚Museum of Optography‘
10. Juli bis 5. September 2010
Das „Museum of Optography“ - ein Projekt des englischen Künstlers Derek Ogbourne - wird erstmalig in einem deutschen Museum gezeigt. Videos, Fotografien, historisches Archivmaterial und 140 Zeichnungen bilden das von dem britischen Künstler Derek Ogbourne konzipierte „Museum of Optography“.
Die Optographie ist die Wissenschaft um die Fixierung des letzten Bildes, das ein Lebewesen vor dem Tod sieht. Gibt es eine Möglichkeit, dieses letzte Bild auf der Netzhaut im menschlichen Auge zu erfassen und welche Erkenntnisse kann man daraus gewinnen?
Nicht nur die Idee, Optographie zur Aufklärung von Mordfällen einzusetzen, sondern grundsätzlich dem Mythos des Übergangs vom Leben in den Tod nahe zu kommen, faszinierte Wissenschaftler ebenso wie Philosophen und Künstler. Mitte des 17. Jahrhunderts entdeckte ein Jesuit ein Bild, das auf der Netzhaut eines toten Frosches lag: eine schwache und flüchtige Aufzeichnung dessen, was das Auge im Moment des Todes festhält. Die Fixierung des letzten Bildes, das man vor dem Tod sieht, wurde bekannt als Optogramm.
In Heidelberg machte der Physiologe Wilhelm Kühne in den 1870er Jahren die ersten identifizierbaren Optogramme, die als Zeichnungen überliefert wurden. Er erstellte zudem das einzig bekannte menschliche Optogramm. Von 1970 - 1997 forschte der Ärztliche Direktor der Heidelberger Universitäts-Augenklinik, Professor Evangelos Alexandridis, und konnte mehrere Optogramme generieren. Zusammen mit Professor Alexandridis hat der Künstler Derek Ogbourne vor Ort in Heidelberg die Recherchen zu dem spannenden Thema um „das letzte Bild auf der Netzhaut eines Lebewesens“ sowohl von der wissenschaftlichen als auch von der künstlerischen Seite her beleuchtet.
Kabinettausstellung
„Sommerschick der fünfziger Jahre“
11. Juni bis 12. September 2010
Bereits Ende der vierziger Jahre war der modische Grundstein für jenes Jahrzehnt gelegt, das zu Recht als das Modejahrzehnt bezeichnet wird: Die fünfziger Jahre. Nach den politischen und wirtschaftlichen Unsicherheiten der ersten Nachkriegsjahre sollte man in Deutschland wieder „leben, vergessen, genießen und Geschäfte machen“, konstatierte Thomas Mann. Die Couturiers, allen voran Christian Dior, wussten dieses Lebensgefühl in Mode zu wandeln und gaben den Frauen wieder ihren femininen Charme zurück. Viele Familien lebten ihren Alltag jedoch keinesfalls im Überfluss und exklusive Mode war mehr Verheißung als Wirklichkeit. Da blieb der Durchschnittsverbraucherin oftmals nur das Selbstschneidern und Diors Rat: „Selbst ein mittelmäßiges Kleid kann durch wohlabgestimmte modische Zutaten einen Rang erreichen, den es von sich aus nicht besitzen würde.“ Die Palette dieser modischen Zutaten reichte von Schuhen, Hüten, Taschen über Handschuhe und Kopftücher bis hin zu budgetfreundlichem Modeschmuck aus Kunststoff.
Die Kabinettausstellung lädt ein zu einem kleinen Sommerausflug in die bunte Modewelt der Fünfziger und zeigt neben originalen Accessoires und Modezeichnungen die wohl charmanteste und zeittypischste Heidelberger Stadtansicht von Marie Marcks.
Eine Ausstellung in Kooperation mit der Textilsammlung Max Berk.
36. Studio-Ausstellung der Graphischen Sammlung
„Station Heidelberg, Neckartal“
Scherenschnitte von Ursula Kühlborn
29. Juni 2010 bis 9. Januar 2011
„Stationen eines langen Lebens“ betitelt Ursula Kühlborn-Batz ihre Kurzbiographie, die sie den Tieren bzw. deren Schutz und Wohlergehen widmet. Mit zahlreichen Scherenschnitten illustriert sie die Publikation und ergänzt die Übersicht mit Beispielen verschiedenster Folgen, die im Laufe der Jahrzehnte entstanden.
Zwischen 1945 und 1950 hießen Stationen, die sie in ihren Scherenschnitten festhielt, Heidelberg und das Neckartal. So entstanden u. a. Ansichten des Heidelberger Schlosses und des Brückentors, der Burg Hirschhorn, des Dilsbergs mit seiner Burgruine und der Ersheimer Kirche, eines Kleinods regionaler Gotik – Arbeiten, die sie 2005 dem Museum als Ergänzung für den Bestand der „Silhouetten“ schenkte.
Um die Folge im Rahmen der Studioausstellungen auf der Empore des Riemenschneidersaals komplett zeigen zu können, werden die Arbeiten thematisch gegliedert zu zeitlich aufeinanderfolgend Terminen präsentiert, der 1.Teil (Heidelberg) bis zum 3. Oktober 2010, der 2. Teil (Neckartal) daran anschließend bis zum 9. Januar 2011.
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