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Clara Schumann, Fotografie um 1835 (Foto: Robert-Schumann-Haus Zwickau)

Clara Schumann

Künstlerin - Geschäftsfrau - Mutter

31. Oktober 2019 bis 02. Februar 2020

200 Jahre nach ihrer Geburt hat es sich herumgesprochen: Clara Schumann war nicht nur Ehefrau, Helferin, Trösterin und Muse von Robert Schumann, der ohne sie sein beeindruckendes Lebenswerk kaum geschaffen hätte. Sie war auch Mutter von acht Kindern, die sie früh verwitwet alleine großgezogen hat.

Clara Schumann war jedoch auch die bedeutendste und erfolgreichste Pianistin des 19. Jahrhunderts und eine profilierte Komponistin. Sie wirkte stilbildend und erziehend, als Konzertpianistin wie später als Dozentin. Ihre Konzertreisen quer durch Europa organisierte sie mithilfe eines Netzwerks von Familie und Kollegen - in effektiver und gewinnbringender Weise.

Programmsammlung vom 11. November 1872 (Foto: Robert-Schumann-Haus Zwickau)

Clara Schumann besuchte Heidelberg zwischen 1851 und 1875 zehn Mal. 1872/73 studierte ihr jüngster Sohn Felix, Patensohn von Johannes Brahms und dichterisch und musikalisch begabt, an der Heidelberger Universität.

Die Ausstellung "Clara Schumann: Künstlerin - Geschäftsfrau - Mutter" beleuchtet und dokumentiert unter anderem mit Autographen, historischen Fotos und Erstausgaben von Clara Schumanns Kompositionen ihr vielfältiges und erfolgreiches Wirken als Komponistin, Pianistin, Konzertveranstalterin und Lehrerin. Ausgewählte Ausstellungsstücke zeigen die engen Verbindungen zu Familie und Freunden. Die Ausstellungsräume im Palais Morass des Kurpfälzischen Museums bieten den idealen zeitgeschichtlichen Rahmen für die Exponate.

Kurator der Ausstellung ist Dr. Joachim Draheim (Karlsruhe). Die Präsentation zeigt ausgewählte Objekte aus seiner Sammlung.

In Zusammenarbeit mit dem Gleichstellungsbüro der Universität Heidelberg.