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Friedrich Hölderlins Schattenriss drucktechnisch interpretiert (Foto: Hölderlin Gymnasium Heidelberg)
Friedrich Hölderlins Schattenriss wurde hier drucktechnisch überarbeitet (Foto: Hölderlin Gymnasium Heidelberg)

"Ins Freie" mit dem Hölderlin Gymnasium Heidelberg

16. Dezember 2020 bis 07. Februar 2021

Ins Freie, hinaus aus der Schule, hinaus aus dem Museumsgemäuer sollen die Gedanken, Vorstellungen, Wünsche und Ideen, raus aus festgefügten Mustern, hin zu Phantasie, zum selbstbestimmten Denken, in eine offene Zukunft. Keine Frage, das "Hölderlin Jahr 2020" bewegte die Schülerinnen und Schüler des Heidelberger Hölderlin Gymnasiums. Begleitet von Literatur-, Kunst-, Museums- und Theaterpädagogen haben sie sich mit dem Namensgeber ihrer Schule auf vielgestaltige Weise auseinandergesetzt. Sie lasen, druckten, zeichneten, malten. Sie schrieben eigene Texte, angelehnt an Hölderlingedichte, oder sie dichteten ganz frei im eigenen Sound. Thematisiert werden dabei Jugend, Freundschaft, Hoffnung, Liebe und Sehnsucht. Auch die Natur, die innere und äußere, findet ganz unterschiedliche Darstellungsformen. Kleine Objektkästen zeigen eigene Blickwinkel, Collagen, Scherenschnitte, Tuschezeichnungen und farbige Drucke zeigen die Heimatstadt, das Nahe und die Ferne. „Lange lieb´ ich dich schon …“ flutet hier ins Auge. Friedrich Hölderlins Heidelberg-Ode aus dem Jahr 1798 wurde zum Ausgangspunkt für viele der künstlerischen Arbeiten.

Das Kurpfälzische Museum zeigt die künstlerischen Werke in den historischen Ausstellungsräumen des Palais Morass. Mit dabei sind auch Arbeiten des JugendKunstClubs ZAP mit Bezug zu Friedrich Hölderlin. Bereits im Handel ist das Buch "Ins Offene" des Hölderlin Gymnasiums, erschienen im Wunderhorn Verlag.

Teekessel mit Stövchen, WMF Geislingen, um 1903 (Foto: BCCG Initiative)
Teekessel mit Stövchen, WMF Geislingen, um 1903 (Foto: BCCG Initiative)

Schimmernde Schönheiten des Jugendstils und Art Déco - Luxusgerät aus Messing

7. März 2021 bis 4. Juli 2021

Neigt man eher zum bewegten Jugendstil oder zum sachlicheren Art Déco? Luxusgeräte aus goldglänzendem Messing überzeugten in vielen Formen und wurden zu Beginn der Moderne zum Trend. In den Entwürfen namhafter Künstler erkannten Firmen wie WMF und AEG großes Potenzial und produzierten Messinggegenstände für einen anspruchsvollen Markt. Mit rund 100 Ausstellungsstücken aus der Zeit des Jugendstils und Art Déco zeigt die Schau eine große Bandbreite dieser schimmernden Schönheiten.

Tizian-Nachfolge: Schlummernde Venus, 1580/1600, Öl auf Leinwand, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, © HLMD, Foto: Wolfgang Fuhrmannek
Tizian-Nachfolge: Schlummernde Venus, 1580/1600, Öl auf Leinwand, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, © HLMD, Foto: Wolfgang Fuhrmannek

Frauenkörper - Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman

24. Oktober 2021 bis 20. Februar 2022

Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch heute höchste Aktualität besitzt.


In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib. Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman. Das breite Spektrum hochkarätiger, internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag und Berlin, macht die Ausstellung zu einem spektakulären kulturellen Ereignis.

Judith Mundwiler: "Netzwerk im Fluss der Zeit", Doris Winter-Gedächtnispreis 2018

8. Europäische Quilt-Triennale

Herbst 2021

Die Vorbereitungen für die achte Ausgabe der international beachteten Europäischen Quilt-Triennale haben begonnen! Im Herbst 2021 wird sie in Heidelberg starten und anschließend durch weitere europäische Museen touren.