Carl Rottmann, Aegina mit dem Apollotempel, um 1848, KMH, Foto KMH

Max Pechstein, Ernte, 1922, Slg. Lautenschläger
Foto KMH, (c) Pechstein Hamburg / Tökendorf

Pablo Picasso, "Homme à l'épée"
Sammlung Würth, Inv. 10200
Foto Peter Falk, Schwäbisch Hall
(c) Succession Picasso / VG Bild-Kunst, Bonn 2018

Alexandra Exter, Abstrake Komposition, ca. 1914-1916
Museum Waldenbuch, Slg. Marli Hoppe-Ritter

Unwirklichkeiten

Das Imaginäre in der Kunst von Caspar David Friedrich bis Picasso

14. Oktober 2018 bis 17. Februar 2019

In einer spektakulären Schau mit international bedeutenden Leihgaben aus Museums- und Privatbesitz beleuchtet das Kurpfälzische Museum das Imaginäre in der modernen Kunst und seine Wurzeln in der Romantik.

"Ein Neues habe ich gefunden: Die wahre Kunst ist Unwirklichkeit üben. Das Höchste!" So notiert Lovis Corinth (1858-1925) am Ende seines Lebens in sein Tagebuch. Damit stellt der Maler ein jahrhundertelang gültiges Prinzip der bildenden Künste in Frage: das Ziel der getreuen Naturnachahmung. Um 1900 vollzogen die Künstler der Avantgarde einen radikalen Bruch und schufen "Unwirkllichkeiten": Farbe und Form verselbständigten sich und besaßen zugleich Symbolcharakter. Nicht mehr die äußere Wirklichkeit, sondern das Innenleben, das Empfinden des Künstlers steht nun im Mittelpunkt. Die Wurzeln dieser neuen imaginativen Kunst liegen bereits in der Romantik. Caspar David Friedrich zählt zu ihren herausragenden Protagonisten.

Pressetext "Unwirklichkeiten" deutsch (364,8 KB)

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Unter diesem Link finden Sie das Rahmenprogramm zur Ausstellung (692,9 KB)