Im Schutz des Rituals
Cholud Kassem in der Retrospektive
Kurpfälzisches Museum
31. Juli bis
13. September 2026
Die Ausstellung von Cholud Kassem (*1956)
gewährt einen umfassenden Blick auf die
emblematische Bilderwelt der Heidelberger
Künstlerin. Die
Prägnanz ihrer Formensprache ist in all
ihren Werkserien unverwechselbar und zeugt von einer
großen stilistischen Stringenz.
Oft schafft Kassem rätselhafte Darstellungen, in denen sie nicht nur ästhetische Fragestellungen, sondern auch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse thematisiert. Geboren im Irak und in Deutschland sozialisiert, ergeben sich aus ihrem Lebensweg immer wieder neue Impulse für ihre Arbeiten.
Gezeigt werden Malerei, Keramikobjekte und Videos, deren Entstehung von den frühen 1990er Jahren bis in die Gegenwart reicht.
Eine Ausstellung im Rahmen der vom Kulturamt Heidelberg organisierten Reihe „Retrospektiven Heidelberger Kunstschaffender“
Unschätzbar
Kunst des Sammelns
Kurpfälzisches Museum
16. Oktober
2026 bis 28. Februar 2027
Mit dieser Ausstellung öffnet das Kurpfälzische Museum seine Schatzkammern und blickt auf erfolgreiche Jahrzehnte des Sammelns zurück. Gezeigt werden Werke von Dürer, Nolde, Chagall u.a., höfische Kostbarkeiten und Heidelberger Kunstschätze – überraschend kombiniert und spannend erzählt.
Was macht den unschätzbaren Wert der Dinge aus? Die Ausstellung geht der Frage nach künstlerischer Qualität, historischer Relevanz, Herkunft, Erhaltung und dem Bezug zur bestehenden Sammlung nach.
Zum Sammlungserfolg des Kurpfälzischen Museums tragen viele bei. Die Ausstellung würdigt zugleich das herausragende Engagement von Bürgerschaft, Freundeskreis und Stiftungen, die das große Museum der Stadt Heidelberg seit Generationen unterstützen und prägen.
Lotte Hofmann-Textilkunstpreis 2026
Textilsammlung Max Berk
18. Oktober 2026 bis 10. Januar 2027
Der Lotte Hofmann-Textilkunstpreis wird in diesem Jahr erneut
vergeben werden. Die Namensgeberin und Stifterin,
jüngst wieder erneut ins
öffentliche Interesse
gerückt, hatte die Stiftung in den
frühen 1980er Jahren mit dem Ziel
gegründet, die Textilkunst in Deutschland zu
fördern und das Werk herausragender
Textilkünstlerinnen und
-künstler zu
würdigen. Dank einer
großzügigen Spende
von Dr. Nicola Leibinger-Kammüller konnte
die Stiftungswebsite relauncht werden.
Das Preisgeld für den
diesjährigen Wettbewerb wurde durch die
Hanns A. Pielenz Stiftung zur Verfügung
gestellt. Der Hauptpreis ist mit 3.000 Euro dotiert und wird durch
zwei Förderpreise à
500 Euro für
Nachwuchskünstlerinnen und
‑künstler unter 35 Jahren
ergänzt.
Für die Präsentation
in der Textilsammlung Max Berk wurden 23
Künstlerinnen und
Künstler ausgewählt.
Die drei Preisträgerinnen sind eingeladen,
mehrere Objekte zu zeigen; ihre Namen werden erst zur
Eröffnung am 18. Oktober bekannt gegeben.
Die Ausstellung bietet ein höchst interessantes Spektrum an Techniken, Materialien und künstlerischen Aussagen und spiegelt die aktuellen Strömungen textilen Schaffens in Deutschland wider.


