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Max Liebermann im Atelier, das Selbstporträt ist vermutlich eine Fälschung. (Foto: KMH)
Das angebliche Selbstbildnis von Max Liebermann im Atelier ist mutmaßlich eine Fälschung. (Foto: Kurpfälzisches Museum)

Kunst und Fälschung

Aus dem Falschen das Richtige lernen

Kurpfälzisches Museum

29. Februar bis 30. Juni 2024

Täuschend echt und gut getarnt werden Kunstfälschungen immer wieder in den Handel gebracht. Werden sie entdeckt, sorgt das zuweilen für spektakuläre Schlagzeilen. Erstmalig bringen das Kurpfälzische Museum und das Institut für Europäische Kunstgeschichte der Universität Heidelberg eine Vielzahl beschlagnahmter Fälschungen ans Licht. Ob Cranach, Rembrandt, Van Gogh, Modersohn-Becker, Dali oder Picasso, alle diese Kunstwerke geben vor, aus der Hand prominenter Künstlerinnen und Künstler zu stammen. Ergänzt durch kostbare Originale ermöglicht die Ausstellung eine erkenntnisreiche Spurensuche und den spannenden Vergleich von Echt und Falsch.

Christina Krämer: Wild-Reh; Foto Künstlerin
Christina Krämer: Wild-Reh; Foto Künstlerin

Fokus Filz / Filz gestaltet Raum

Unter einem Dach präsentieren zwei Organisationen ihr kreatives Potenzial im Bereich Filz

Textilsammlung Max Berk

24. März bis 28. Juli 2024  
In der Ausstellung „Filz gestaltet Raum“ des Filznetzwerks e.V. nähern sich über 30 Künstlerinnen auf sehr unterschiedliche Weise dem Thema Raumbegriff und entlocken ihm sehr vielfältige Bedeutungen. "FokusFILZ", organisiert von Ulrike Hartrumpf und Bärbel Helfrich, zeigt ein breites Themenspektrum von der Umsetzung persönlicher Reiseeindrücke, der Beschäftigung mit geometrischen Formen und klaren Linien bis zur Bewältigung von Ängsten und Zorn.

Das Spielen mit verschiedenen Materialkombinationen und textilen Techniken auf der einen, die bewusst sparsam eingesetzte Materialität und Farbe auf der anderen Seite machen die umfassende Schau zu einem spannenden Erlebnis.

Joseph und Juda mit dem Becher (Detail), Gemälde von Aert de Gelder, 1682, Foto: KMH
Joseph und Juda mit dem Becher (Detail), Gemälde von Aert de Gelder, 1682, Foto: KMH

Bilder des Fremden

in der Kunst von Dürer bis Kirchner   

Kurpfälzisches Museum

20. Oktober 2024 bis 12. Januar 2025

Europas Begegnung mit fremden Kulturen war stets von vielfältigen Interessen und ambivalenten Beziehungen geprägt. Der Kunst kam hierbei eine wichtige Rolle zu, in der sie die Vorstellungen des Anderen reflektierte und selbst mitprägte. Bis heute ist die Auseinandersetzung mit der fremden und eigenen Identität ein elementares Thema und wird auch in der Kunst immer wieder neu verhandelt.

In einer Schau von rund hundert Werken schlägt die Ausstellung den Bogen vom späten Mittelalter bis in die Gegenwart, von den Bildern der sogenannten Neuen Welt und des Orients zum Primitivismus der Moderne, und bringt diese in einen kritischen Dialog mit zeitgenössischen Werken.

Aderlass früher und heute (Abbildungen Wikimedia Commons, Pixabay)
Aderlass früher und heute (Abbildungen Wikimedia Commons, Pixabay)

Zur Ader!

Neue Blicke auf eine alte Praxis

Kurpfälzisches Museum

20. November 2024 bis 16. März 2025
Viele verknüpfen den Begriff Aderlass mit dem Mittelalter, andere erleben ihn als hilfreiche und schulmedizinisch anerkannte Therapie. Das sogenannte ausleitende Verfahren ist Teil der Komplementärmedizin, Gegenstand universitärer Forschung und als Spende der Weg zu lebensrettenden Blutprodukten.

Was vom Aderlass – oder moderner: der Abnahme einer größeren Menge Blut – zu halten ist, haben sich Wissenschaftlerinnen der Universität Heidelberg genauer angeschaut. Auf ihren Ergebnissen baut die Ausstellung auf. Sie spürt der Geschichte dieser jahrtausendealten medizinischen Praxis nach, ihrer Anwendung und Wirksamkeit. Dabei nimmt die Schau auch die biologischen, kulturgeschichtlichen und wirtschaftlichen Dimensionen des Blutes in den Blick.

Eine Kooperation mit der Universität Heidelberg

Montage der 4 preisgekrönten Arbeiten 2021 (Foto: Museum)
Montage der 4 preisgekrönten Arbeiten 2021 (Foto Museum)

9. Europäische Quilt-Triennale

Textilsammlung Max Berk

voraussichtlich 16. Februar bis 5. Mai 2025

Die Textilsammlung Max Berk · Kurpfälzisches Museum Heidelberg veranstal­tet die neunte Europäische Quilt-Triennale, die im Frühjahr 2025 in Heidelberg eröffnet und im Anschluss im Textilmuseum Sankt Gallen/Schweiz und Kreismuseum Zons/Deutschland zu sehen sein wird. Darüber hinaus ist eine kollaborative Kulturveranstaltung mit der 9. Europäische Quilt-Triennale als Herzstück im Finlayson-Areal in Tampere/Finnland (Januar/Februar 2026) angedacht.