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HD Discovery Station

Heidelbergs Vergangenheit virtuell erkunden

Das Neckar-Delta rund um Heidelberg ist nicht erst seit der Neuzeit eine Metropolregion. Bereits Kelten und Römer siedelten hier und hinterließen ihre Spuren, wie zahlreiche archäologische Funde beweisen. Dennoch kann sich kaum jemand so richtig vorstellen, wie die eigene Heimat früher aussah. Die HD Discovery Station erweckt auf einer virtuell erschaffenen Fläche von 100 Quadratkilometern längst vergangene Epochen zum Leben.

In diesem Video fliegt man probeweise und ferngesteuert in Heidelbergs Keltenzeit zurück. Basierend auf wissenschaftlichen Fakten und mithilfe moderner Gamedesign-Technologie wird ein realistisches Bild der von „wilden Wasser” geformten, ursprünglichen Landschaft gezeichnet (George Hulm, Technical Environment Artist, MESO Digital Interiors ©).

In Eigenregie durch drei Zeitebenen fliegen

Die HD Discovery Station n der archäologischen Ausstellung öffnet das Tor zur virtuellen Vergangenheit. (Foto: KMH)
Die HD Discovery Station n der archäologischen Ausstellung öffnet das Tor zur virtuellen Vergangenheit. (Foto: KMH)

Die HD Discovery Station bietet virtuelle Erkundungstouren in die keltische und römische Lebenswelt am Neckar. Eine weitere Ebene zeigt Heidelberg auf dem Höhepunkt der politischen Macht um 1620. Hier öffnen mehrere Zeitfenster den Blick auf die Belagerungssituation im Jahr 1622. 

Mit einem Spielcontroler geht die Zeitreise los. Ob im Flug von weit oben oder bodennah schwebend gibt es viel zu entdecken. Wo wurden die Artefakte gefunden, die das Museum zeigt? Wo stand beispielsweise die Jupitergigantensäule? Und wie sah das Heidelberger Schloss und die Stadt vor 400 Jahren aus? Die einstigen Bauwerke sind detailreich nachgezeichnet, die Landschaft am Neckar mit dem Heiligenberg sorgt darüber hinaus für überraschend naturnahe Eindrücke. Es gibt darüber hinaus erklärende Texte, Abbildungen und viele Interaktionsmöglichkeiten.

Manfred Lautenschläger-Stiftung fördert die HD Discovery Station

Am 18. September 2022 übergab das Kurpfälzische Museum zusammen mit der Manfred Lautenschläger-Stiftung (im Bild Geschäftsführer Markus Lautenschläger) die neue Zeitebene "Heidelberg um 1620
Eine engagierte Zusammenarbeit: Museumsleiter Prof. Dr. Frieder Hepp, Markus Lautenschläger (Geschäftsführer der Manfred Lautenschläger-Stiftung) und Projektleiter Dr. Tobias Schöneweis (Kurpfälzisches Museum). Foto: KMH

Das interaktive Exponat wurde exklusiv für das Kurpfälzische Museum entwickelt und realisiert. Ermöglicht hat dies die Manfred Lautenschläger Stiftung und der Freundeskreis des Kurpfälzischen Museums. Zur Ausstellung "Krieg und Frieden" im September 2022 wurde die HD Discovery Station um die Zeitebene 1620 erweitert. Die Entwicklung erfolgte in Zusammenarbeit mit MESO Digital Interiors aus Frankfurt, ein Designstudio für interaktive Erlebnisse an der Schnittstelle von Mensch, Raum und Technologie. Unterstützt wird das Projekt vom Vermessungsamt der Stadt Heidelberg.