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Sonderausstellungen 2021

Ausstellungsplakat "Herkules mit Nashorn", Karikatur von Friedrich Dürrenmatt, 1963, Sammlung Diogenes Verlag AG Zürich, (c) CDN / Schweizerische Eidgenossenschaft
Ausstellungsplakat "Herkules mit Nashorn", Karikatur von Friedrich Dürrenmatt, 1963, Sammlung Diogenes Verlag AG Zürich, (c) CDN / Schweizerische Eidgenossenschaft

Friedrich Dürrenmatt – Karikaturen / Caricatures

18. Oktober 2020 bis 07. Februar 2021 (pandemiebedingt nur bis 01. November 2020 geöffnet)

In Kooperation mit dem Centre Dürrenmatt Neuchâtel präsentiert das Kurpfälzische Museum Heidelberg eine bislang wenig bekannte Seite des Schweizer Schriftstellers, Dramatikers und Malers.

Dürrenmatts Humor, der nach seiner eigenen Aussage „nie zu unterschätzen“ und „überall wirksam“ war, durchzieht sein schriftliches und bildnerisches Werk wie ein roter Faden. Als stets wachsamer Beobachter und Kritiker lieferten ihm die grotesken Auswüchse der Weltpolitik den Stoff seiner Werke. Die Karikatur bildet die größte Themengruppe in Dürrenmatts graphischem Werk. Mit rund 100 originalen Exponaten zeigt die Ausstellung das außerordentliche bildnerische Talent des Schweizer Schriftstellers und Künstlers.

Sonderausstellungen 2020

Friedrich Rottmann (1768-1816), Heidelberg von Nordwesten, um 1810/15 (Foto: KMH)
Friedrich Rottmann (1768-1816), Heidelberg von Nordwesten, um 1810/15 (Foto: KMH)

Lange lieb ich dich schon - Friedrich Hölderlin und Heidelberg

Kabinettausstellung, 16. September bis 06. Dezember 2020

Leben und Werk Friedrich Hölderlins (1770−1843) sind nicht nur mit dem Land Baden-Württemberg, sondern auch mit der Neckarstadt Heidelberg eng verbunden. Ausgehend von seiner berühmten „Ode an Heidelberg“ ist seine Wirkung auf die Stadt - als Namensgeber für ein Gymnasium in der Altstadt und ein Denkmal am Philosophenweg, nicht zuletzt aber als Forschungsgegenstand Heidelberger Wissenschaft – auf vielfältige Weise spürbar.

Bergung der Jupitergigantensäule in Heidelberg Neuenheim, Sommer 2007 (Foto: KMH, E.Kemmet)
Bergung der Jupitergigantensäule in Heidelberg Neuenheim, Sommer 2007 (Foto: KMH, E.Kemmet)

Herkules – Unsterblicher Held

Ab 6. Mai (ursprünglich geplant für 25. März bis 12. Juli 2020).
Verlängert bis 20. September 2020!

Zahlreiche Helden aus der Schweiz und aus großen deutschen Museen präsentieren sich im Kurpfälzischen Museum von ihrer besten Seite. Stark, mutig und klug ist er, Herkules, der größte Held der Antike. Aber Herkules zeigt auch Schwächen. Seine Unbeherrschtheit, seine Weinseligkeit und seine Liebschaften sind ebenso Motive, die das Heldenbild in der Ausstellung prägen.

Gay Lasher: First Moment, Foto: Künstlerin
Gay Lasher: First Moment, Foto: Künstlerin

Masterworks

Abstract and Geometric

09. Februar bis 12. Juli 2020

Mit dieser von SAQA (Studio Art Quilt Associates) organisierten Schau erweiterte die Textilsammlung Max Berk den Horizont ihrer regelmäßig stattfindenden europäischen Quiltausstellungen in Richtung Übersee und Ostasien. 

Sonderausstellungen 2019

Elizabeth Stuart als Witwe (Foto: KMH)

„Königskinder“

Das Schicksal des Winterkönigs
und seiner Familie

6. Oktober 2019 – 16. Februar 2020
Die aktuelle Ausstellung mit großartigen Gemälden, graphischen Meisterwerken und kostbaren Schätzen aus dem 17. Jahrhundert

Clara Schumann, Fotografie um 1835 (Foto: Robert-Schumann-Haus Zwickau)

Clara Schumann

Künstlerin - Geschäftsfrau - Mutter

31. Oktober 2019 bis 02. Februar 2020

200 Jahre nach ihrer Geburt hat es sich herumgesprochen: Clara Schumann war nicht nur Ehefrau, Helferin, Trösterin und Muse von Robert Schumann, der ohne sie sein beeindruckendes Lebenswerk kaum geschaffen hätte. Sie war auch Mutter von acht Kindern, die sie früh verwitwet alleine großgezogen hat.

Kimono mit dem Zeichensystem Genjikō aus dem Genji-Monogatari (Foto: Tamás Unger)
Kimono mit dem Zeichensystem Genjikō aus dem Genji-Monogatari

Gute Wünsche in Seide

Kinderkimonos der Sammlung Nakano

27. Oktober 2019 bis 12. Januar 2020

Kazuko Nakano (geb. 1935) aus Yamagata in Nordjapan hat eine unerschöpfliche Fülle von nahezu tausend Objekten zusammengetragen, die Einblicke in die farben- und symbolträchtige Kunst der Kimonogestaltung aus der Edo-Zeit (1603-1868) bis in die Gegenwart gewähren.

Nach Ausstellungen im europäischen Ausland kann nun eine Auswahl von etwa 80 Kinderkimonos erstmals in Deutschland präsentiert werden. Ein besonderes Augenmerk wird hierbei auf glücksbringende Motive und unterschiedliche Textilien gelegt.