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Kunstwerke des Monats

2026

Emil Rudolf Weiss: Selbstbildnis im Harlekinkostüm und Karl Hofer als Pierrot, 1926 (KMH: K. Gattner)
Emil Rudolf Weiss: Selbstbildnis im Harlekinkostüm und Karl Hofer als Pierrot, 1926 (KMH: K. Gattner)

April 2026

Ein Raum voller Musik. Emil Rudolf Weiss‘ Symphonie für Nicola Moufang

Eine auf Nessel gemalte Symphonie schmückte einst das Musikzimmer der Berliner Villa von Nicola Moufang, dem künstlerischen Leiter der Königlichen Porzellanmanufaktur. Moufang, in Heidelberg geboren, hatte den aus Karlsruhe stammenden Maler Emil Rudolf Weiss 1926 mit der vornehm zurückhaltenden Ausschmückung beauftragt. Diese Innendekoration wurde 1978 von den Erben Moufangs dem Kurpfälzischen Museum geschenkt.
Mehr zu dem Bildprogramm erfahren Sie im Kunstwerk des Monats April.

Charles Meryon: Ansicht von Akaroa (KMH, K. Gattner)
Charles Meryon: Ansicht von Akaroa (KMH, K. Gattner)

März 2026

Vom Seemann zum Künstler: Charles Meryon zeichnet Neuseeland.

Charles Meryon reist 1843 als Fähnrich der französischen Marine nach Neuseeland, auf der vierjährigen Reise zeichnet er die fremden Landschaften und Menschen des Pazifikraums. 20 Jahre später überträgt er diese Zeichnungen in Radierungen, die seinen Sehnsuchtsort Südsee darstellen. Die Ansicht von Akaroa gilt als Meisterstück dieser Druckserie.

Flämischer Künstler: Der Organist und Komponist Henricus Liberti (KMH: K. Gattner)
Flämischer Künstler: Der Organist und Komponist Henricus Liberti (KMH: K. Gattner)

Februar 2026

Von einem vermeintlichen Kastraten und künstlerischer Inspiration

Ein vermeintlicher Kastrat, ein gefeierter Virtuose und ein Porträt voller Rätsel: Das Gemälde des Kurpfälzischen Museums zeigt den Organisten und Komponisten Henricus Liberti in der Pose eines schöpferischen Künstlers. Inspiriert von Anthonis van Dyck, greift das Porträt ein berühmtes Vorbild auf – und verändert doch entscheidend dessen Ausdruck. 

 

Das großformatige Gemälde wird aktuell als Kunstwerk des Monats im Kurpfälzischen Museum gezeigt. 

2 Figurengruppen eines musizierenden Paares (KMH, K. Gattner)
2 Figurengruppen eines musizierenden Paares (KMH, K. Gattner)

Januar 2026

Original und Kopie: 
Ein Frankenthaler Figurenpaar mit Potpourri

Duftgefäße dienten zur Aufnahme duftender Kräuter, Blüten und Harze, um die Raumluft zu verbessern. Dass die bewährte Gefäßform der Potpourrivase auch im 20. Jahrhundert noch gefragt und daher noch immer produziert wurde, beweist die Gruppe eines musizierenden Paares aus dem Jahre 1921.Sie wurde mit alten Formen der Frankenthaler Porzellanmanufaktur in der Mannheimer Porzellanfabrik hergestellt und auch für das Mannheimer Schloss als Ersatz für die verlorenen Originale produziert.