LandArt Installation "un/sichtbar"
100 Jahre Frauen in der Kunst
12. April bis 19. Juli 2026 im Innenhof des Kurpfälzischen Museums
Wie sichtbar oder unsichtbar sind Frauen in der Kunst und Künstlerinnen in Heidelberg? 100 Jahre nach der Gründung der GEDOK, der größten und ältesten Künstlerinnenvereinigungen Europas, nähern sich die beiden Heidelberger Künstlerinnen Barbara Guthy und Soana Schüler dieser Frage. Mit Mitteln der LandArt verhandeln die beiden Künstlerinnen das Thema Sichtbarkeit neu. Sie erschaffen vor Ort eine 25 m³ große Installation aus Rebenranken, die von einem Heidelberger Weingut stammen. Nachhaltig, wie es ihrem Credo entspricht.
Einblicke in das Künstlerinnenschaffen
Der Quader aus dem - im städtischen Raum - ungewöhnlichen Naturmaterial gibt bei näherer Be(tr)achtung den Blick frei auf Werke von „Vor-Schwestern“ aller fünf Sparten der GEDOK. Das ambitionierte Unterfangen rückt Künstlerinnen aus Musik, Literatur, Angewandter-, Darstellender und Bildender Kunst in den Fokus, die zudem alle einen Bezug zu Heidelberg, der GEDOK und dem Kurpfälzischen Museum haben. Und die es im Dickicht des Kunstbetriebs nicht leicht hatten – und haben. Anders gesagt: unnötig schwer.
Mehr Info zur LandArt Kunst von Barbara Guthy und zur GEDOK Heidelberg
Naturnahe Kunst
Raumgreifende Werke zu schaffen – ausschließlich aus Naturmaterial - dies ist die Spezialität des Künstlerinnen-Duos Guthy und Schüler. Seit über 20 Jahren arbeiten die beiden mit und in der Natur. Ihre Installationen haben sie an vielen Orten in Deutschland und Frankreich im öffentlichen Raum gestaltet. Mit der Umsetzung der Installation im Kurpfälzischen Museum verbinden sie zwei maßgebliche Themen der heutigen Zeit: Kunst und Nachhaltigkeit sowie Frauen in der Kunst.
Die Installation ist frei zugänglich während der Öffnungszeiten des Museumshofes (8 bis 18 Uhr).
