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HD Discovery Station

Heidelbergs Vergangenheit virtuell erkunden

Das Neckar-Delta rund um Heidelberg ist nicht erst seit der Neuzeit eine Metropolregion. Bereits Kelten und Römer siedelten hier und hinterließen ihre Spuren, wie zahlreiche archäologische Funde beweisen. Dennoch kann sich kaum jemand so richtig vorstellen, wie die eigene Heimat vor mehreren Tausend Jahren aussah. Jetzt erweckt die HD Discovery Station auf einer virtuell erschaffenen Fläche von 100 Quadratkilometern längst vergangene Epochen zum Leben.

Die HD Dicovery Station ermöglicht einzigartige Einblicke in das keltische und römische Leben am Neckar. Visualisierung: MESO Digital Interiors ©.
Die HD Dicovery Station im archäologischen Ausstellungsbereich ermöglicht eigene Erkundungstouren in die keltische und römische Lebenswelt am Neckar. Visualisierung: MESO Digital Interiors ©.

Die HD Discovery Station lädt BesucherInnen auf eine interaktive Entdeckungsreise ein. Basierend auf wissenschaftlichen Fakten und mithilfe moderner Gamedesign-Technologie wird ein realistisches Bild der von „wilden Wasser” geformten, ursprünglichen Landschaft gezeichnet.

Schon bald in der archäologischen Ausstellung zu erleben, die "HD Discovery Station", visualisiert von MESO Digital Interiors.
Neues Museumserlebnis in der archäologischen Ausstellung, die "HD Discovery Station", visualisiert von MESO Digital Interiors ©: MESO, Max Wolf.

Ein Setup aus vier 4K-Bildschirme und zwei Terminals bildet das Tor zu dieser virtuellen Welt. Mithilfe eines Spielcontrollers bewegen sich die BesucherInnen darin fort, erkunden die Umgebung, besuchen Ausgrabungsstätten und entdecken detailreiche, digitale Nachbildungen antiker Architektur. Wo wurden die Artefakte gefunden, die nun im KMH ausgestellt sind? Wo im heutigen Neuenheim stand dieJupitergigantensäule? Und wohnt man vielleicht selbst über dem Fundort eines römischen Münzschatzes? Antworten können nun spielerisch selbst gefunden werden.

Die Orte und Objekte in der virtuellen Welt sind angereichert mit erklärenden Texten, Abbildungen und Interaktionsmöglichkeiten. Diese vielfältigen Informationsebenen ermöglichen eine tiefergehende Auseinandersetzung, die über das reine Entdecken hinausgeht. So können Zielgruppen mit unterschiedlichem Vorwissen gleichermaßen angesprochen werden.
 

Am 31. März 2020 bei der Preview der HD Discovery Station im Kurpfälzischen Museum: Projektleiter Tobias Schöneweis, Archäologin Renate Ludwig,  Manfred Lautenschläger (Vorsitzender des Freundeskreises Kurpfälzisches Museum) und Direktor Frieder Hepp.
Am 31. März 2020 bei der Preview der HD Discovery Station im Kurpfälzischen Museum: Projektleiter Tobias Schöneweis, Archäologin Renate Ludwig,  Manfred Lautenschläger (Vorsitzender des Freundeskreises Kurpfälzisches Museum) und Direktor Frieder Hepp. Foto KMH.

Dank einer großzügigen Spende des Freundeskreises des Kurpfälzischen Museums entstand ein einmaliges Exponat. Es wurde in Zusammenarbeit mit MESO Digital Interiors realisiert. Das Designstudio aus Frankfurt gestaltet seit 20 Jahren interaktive Erlebnisse an der Schnittstelle von Mensch, Raum und Technologie. Unterstützt wurde das Projekt vom Vermessungsamt der Stadt Heidelberg.