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Friedrich Hölderlin und Heidelberg

Kabinettausstellung „Lange lieb ich dich schon …“

Eines der berühmtesten Werke Friedrich Hölderlins ist die Ode an Heidelberg. Detail der originalen Handschrift im Kurpfälzischen Museum. (Foto KMH)
Eines der berühmtesten Werke Friedrich Hölderlins ist die Ode an Heidelberg. Detail der originalen Handschrift im Kurpfälzischen Museum. (Foto KMH)

6. Mai – 12. Juli 2020
Leben und Werk Friedrich Hölderlins(1770 - 1843) sind nicht nur mit dem Land Baden-Württemberg, sondern auch mit der Neckarstadt Heidelberg eng verbunden. Ausgehend von seiner berühmten „Ode an Heidelberg“ ist seine Wirkung auf die Stadt - als Namensgeber für ein Gymnasium in der Altstadt und ein Denkmal am Philosophenweg, nicht zuletzt aber als Forschungsgegenstand Heidelberger Wissenschaft – auf vielfältige Weise spürbar.
In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und dem Germanistischen Seminar der Universität will das Kurpfälzische Museum deshalb in einer Kabinettausstellung diese Wirkungsgeschichte verdeutlichen. Kern der Ausstellung sind Bestände aus der Sammlung des Kurpfälzischen Museums: die Handschrift der Heidelberg Ode sowie ein Exemplar ihres Erstdrucks in der Zeitschrift Aglaia, ein Porträt des Homer-Übersetzers Johann Heinrich Voß, die Pindar-Ausgabe aus dem Besitz der Familie Voß, Arbeiten des Universitätszeichenlehrers Friedrich Rottmann und Aquarelle seines Sohnes Carl, der in den 1830er Jahren Griechenland für die Landschaftsmalerei entdeckte.
Gezeigt im musealen Ambiente des 19. Jahrhunderts und ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus Privatbesitz schlägt die Präsentation den Bogen bis in das 20. Jahrhundert. Hier sind es u. a. Friedrich Gundolf, Hilde Domin, Eva Zeller, Michael Buselmeier und Heidelberger Gelehrte wie Karl Jaspers, Paul Böckmann,