StartseiteAusstellungenSchimmernde Schönheiten aus Messing

Schimmernde Schönheiten

Luxusgerät aus Messing – Jugendstil bis Art Déco

Ausstellungsfilm und aktuelle Hinweise zum Museumsbesuch unten auf dieser Seite

Führungen:
Mittwoch, 30. Juni, 12.15 Uhr: "Reingeschaut" - online Ausstellungsgespräch
In der online-Reihe des Kurpfälzischen Museums stellt Ausstellungskuratorin Dr. Karin Tebbe einige der schönsten Exponate vor. Anmeldung zur kostenlosen Teilnahme an der Videokonferenz per E-Mail an kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de
Sonntag, 04. Juli, 11 Uhr: Führung in der Ausstellung zur Finissage
Mit Kunsthistorikerin Dr. Karin Tebbe einen letzten Ausstellungsrundgang genießen. Anmeldung telefonisch unter 06221 5834000 oder per E-Mail an kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de. Euro 3.- zzgl. EIntritt.

Ausstellung 07. März bis 04. Juli 2021

In Kooperation mit dem Deutschen Messingmuseum für angewandte Kunst, Krefeld

Dreizehnflammiger drehbarer Leuchter von  Bruno Paul, München, um 1904 © Deutsches Messingmuseum für angewandte Kunst, Krefeld, Foto: KMH/Gattner
Dreizehnflammiger drehbarer Leuchter von  Bruno Paul, München, um 1904 © Deutsches Messingmuseum für angewandte Kunst, Krefeld, Foto: KMH/Gattner

Messing glänzt wie Gold, lässt sich industriell gut verarbeiten und ist darüber hinaus sogar alltagstauglich. Damit bringt dieses Metall alles mit, was zum stilvollen Verschmelzen von Form und Funktion beiträgt. Besonders in den ersten Jahrzehnten des 20. Jahrhunderts umgab man sich gerne mit edlen Gegenständen aus Messing. Wer etwas auf sich hielt, zeigte sich modern und kaufte sich im angesagten Design dekorative Kerzenleuchter, Tischleuchten,  Schreibtischgarnituren, Schalen, Vasen, Bowlengefäße und Teekannen aus Messing. Besonders Jugendstil und Art déco brachten eine große Vielfalt an Messingobjekten hervor. Diese schönen goldglänzenden Gegenstände sorgten offensichtlich für so viel Freude, dass die Zeitschrift „Deutsche Kunst und Dekoration“ im Jahr 1923 Messing als das Metall der "Munterkeit und des Frohsinns" bezeichnete. Ausstellung 

Produziert und vertrieben wurden die Messingwaren durch weltbekannte Firmen wie AEG, WMF oder Neue Münchner Kunst. In den Entwürfen namhafter Künstler wie Peter Behrens, Bruno Paul oder Jan Eisenloeffel erkannte man ein großes Potenzial. Gleichzeitig brachte man die Produktion technisch auf den neuesten Stand und erreichte damit eine anspruchsvolle Käuferschaft. Einige Erfolgsmodelle dieser Zeit sind mittlerweile zu Designklassikern geworden. 

Die Ausstellung präsentiert über hundert schimmernde Schönheiten. Sie schlägt den Bogen vom ornamental bewegten Jugendstil zum sachlicheren Art déco und vermittelt im Zusammenspiel mit ausgewähltem Mobiliar ein Gefühl für den damaligen Lebensstil. Das kann durchaus inspirierend wirken, denn Stil erhält nach Arthur Schopenhauer "die Schönheit von Gedanken".

Der Ausstellungsfilm "Schimmernde Schönheiten"

Sieben Filmminuten bringen die Schönheiten im Kurpfälzischen Museum zum Glänzen. Dabei spielen einige besonders interessante Exponate eine Hauptrolle. Produktion: artmetropol.tv und KMH (2021), Redaktion: Karin Tebbe, Sprache: tonwelt guiding solutions   

Hinweise zum Ausstellungsbesuch

aktuelle Hinweise Der Ausstellungsbesuch ist ohne Buchung und ohne Nachweispflicht möglich. Die Personenanzahl in der Sonderausstellung ist begrenzt. Im ganzen Museum ist eine medizinische Maske zu tragen und der Personen-Abstand von 1,5 m einzuhalten.
Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4.50 Euro (im Eintritt ist der Besuch der ständigen Ausstellung enthalten)
freier Eintritt Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Inhaber des Museumspasses, Mitglieder der ICOM
Mitglieder des Freundeskreises des Kurpfälzischen Museums
Audioguide inklusiv Im Eintritt enthalten ist ein Audioguide in deutscher Sprache für die Sonderausstellung. Dieser führt in Englisch und Russisch auch durch die ständige Ausstellung.
Postkarten Über zehn Schönheiten der Ausstellung schimmern auf Postkarten. Sie sind einzeln (Euro 1.50) oder im gemischten 10er Set ( Euro 12.-) im Museumsshop oder auf Bestellung unter kurpfaelzischesmuseum@heidelberg.de erhältlich. 
Barrierefreiheit Der Sonderausstellungsbereich ist stufenfrei zugänglich. Großräumige Toiletten sind vorhanden. Weitere Hinweise zur Zugänglichkeit des Museums für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen gibt es hier www.heidelberg.huerdenlos.de.