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Herkules – Unsterblicher Held

Öffnung am 6. Mai 2020, ursprünglich geplant vom 25. März bis 12. Juli 2020

Kurzfilme und Interviews zur Ausstellung finden Sie hier auf dieser Seite oder direkt auf unserem YouTube-Kanal
 
Er ist bärenstark, klug und listig. Und mit seinen übermenschlichen Fähigkeiten kommt Herkules den Göttern nah. In der Ausstellung „Herkules — unsterblicher Held“ begibt sich das Kurpfälzische Museum auf die Spuren des jahrtausendealten Mythos. 
In Heidelberg ist Herkules längst prominent zuhause. Vom Marktplatzbrunnen blickt er seit über dreihundert Jahren auf das bunte Stadtgeschehen, im Innenhof des Heidelberger Schlosses entdeckt man ihn mit Keule und Löwenfell am Ottheinrichsbau. Der älteste Herkules in Heidelberg befindet sich im Kurpfälzischen Museum und stammt aus römischer Zeit. Hier zeigt die Jupitergigantensäule den Helden in göttlicher Gesellschaft mit Juno, Merkur und Minerva.

Herkules fängt die Hirschkuh mit dem goldenen Geweih, Leihgabe aus dem Antikenmuseum Basel (Foto: KMH/Seele)
Blick in die Ausstellung: Herkules bezwingt die Hirschkuh mit dem goldenen Geweih, Leihgabe des Antikenmuseums Basel (Foto: KMH).

Herkules, Sohn des Zeus und der sterblichen Alkmene, ist offensichtlich weit mehr als ein muskulöser Alleskönners. Die Kraft des Halbgottes ist ebenso sprichwörtlich wie seine Unbeherrschtheit. Die zwölf Arbeiten, die er zur Sühne für seine Raserei verrichten musste, sind unerschöpfliche Themen in der Kunst, dem Theater, in Film und Literatur. In der Antike Gegenstand religiöser Verehrung, galt Herkules im Mittelalter und in der Frühen Neuzeit als mächtiger Streiter für das Gute.

Gemeinsam mit dem Swiss Lab for Culture Projects in Lugano widmet ihm das Kurpfälzische Museum eine große Sonderausstellung. Antike Vasen, provinzialrömische Bronzestatuetten, die Rekonstruktion der Cathedra Petri sowie Gemälde, Grafiken und Porzellan zeigen Herkules in unterschiedlichster Weise. Dabei treffen bedeutende Leihgaben aus deutschen und schweizerischen Museen auf Heidelberger Exponate. 

Angefragte Leihgaben aus Rom, Neapel und Turin können bedauerlicherweise nicht gezeigt werden. Großformatige Abbildungen dieser Exponate bereichern die Ausstellung.

Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4.50 Euro (im Eintritt ist der Besuch der ständigen Ausstellung enthalten)
freier Eintritt Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Inhaber des Museumspasses, Mitglieder der ICOM
Mitglieder des Freundeskreises des Kurpfälzischen Museums
Audioguide inklusiv Zur Eintrittskarte erhalten Sie einen Audioguide in Deutsch und Englisch. 
aktuelle Hinweise In der Ausstellung können sich maximal 15 Personen gleichzeitig aufhalten. Es kann dadurch zu Wartezeiten kommen, die Sie gerne für andere Museumsbereiche nutzen können.
Im ganzen Museum ist ein Mundschutz zu tragen und der Personen-Abstand von 1,5 m einzuhalten.
Barrierefreiheit Der Sonderausstellungsbereich ist stufenfrei zugänglich. Großräumige Toiletten sind vorhanden. Weitere Hinweise zur Zugänglichkeit des Museums für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen gibt es hier www.heidelberg.huerdenlos.de.

Interviews mit Museumsdirektor und Ausstellungskuratorinnen

Lange Zeit war unklar, ob der Held ohne Publikum bleiben würde. Vor diesem Hintergrund führte Kulturredakteur Jörg Tröger (SWR) drei online-Interviews mit den Ausstellungskuratoren. In diesen Gesprächen erfährt man viel Interessantes über Herkules in Heidelberg, über ungewöhnliche archäologische Funde und über die Darstellung des Helden in der Kunst."Herkules, ein Held für jede Not" mit Museumsdirektor Prof. Dr. Frieder Hepp jetzt anhören"Herkules in der Antike" mit Archäologin Dr. Renate Ludwig jetzt anhören"Herkules in der Kunst" mit Kunsthistorikerin Dr. Karin Tebbe jetzt anhören

Zehn Kurzfilme erläutern die schönsten Exponate

Herkules meistert jede Herausforderung. Trotz geschlossener Ausstellungsräume findet er den Weg auf Ihr Display. Sie wählen nun selbst, in welche Epoche und Kunstgattung Sie mit Herkules eintauchen möchten. Viel Vergnügen dabei!