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Frauenkörper

Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman

24. Oktober 2021 bis 20. Februar 2022

"Frauenkörper" aktuell:
Sonntag, 05. Dezember, 11 Uhr, Ausstellungsgespräch "Mutter! und Frauenkörper" mit Johan Holten und Dagmar Hirschfelder (mit Anmeldung, 2G+)
Sonntag, 05. Dezember, 15 Uhr, Ausstellungsführung mit Kai Lichtenauer (mit Anmeldung, 2G+)
Dienstag, 07. Dezember, 12.15 Uhr, halbstündige Themenführung zu ausgewählten, jüngeren Werken, mit Angelika Dirscherl (ohne Anmeldung, 2G+)
Link zum Veranstaltungskalender

Tizian-Nachfolge: Schlummernde Venus, 1580/1600, Öl auf Leinwand, Hessisches Landesmuseum Darmstadt, © HLMD, Foto: Wolfgang Fuhrmannek
Schlummernde Venus von 1580/1600, Tizian-Nachfolge, Öl auf Leinwand. © Hessisches Landesmuseum Darmstadt, Foto: Wolfgang Fuhrmannek

Der nackte weibliche Körper gehört zu den zentralen Sujets der abendländischen Kunst. Die Ausstellung thematisiert die vielfältigen Bedeutungen und Konzepte, die mit seiner Darstellung seit der Renaissance bis in die heutige Zeit verbunden sind. Sie geht Kontinuität und Wandel von Schönheitsidealen sowie der Vorstellung und Wahrnehmung von Weiblichkeit nach. Damit berührt sie ein Thema, das auch heute höchste Aktualität besitzt.

Die Highheels-Skulptur von Justyna Koeke trägt die Last des Alltags. C-Print, © Justyna Koeke 2017
Die Highheels-Skulptur von Justyna Koeke trägt die Last des Alltags. C-Print, © Justyna Koeke 2017

In sechs Ausstellungskapiteln werden verschiedene Facetten des Blicks auf den weiblichen Körper präsentiert. Dabei steht nicht nur der schöne, verführerische, intakte Körper im Fokus, sondern auch der verletzte, entstellte oder gealterte Frauenleib.

Gezeigt werden Gemälde, Graphiken, Skulpturen, Fotos und Videos bedeutender Künstlerinnen und Künstler des 16. bis 21. Jahrhunderts, darunter Albrecht Dürer, Rembrandt van Rijn, Lovis Corinth, Käthe Kollwitz, Otto Dix, Max Beckmann, Maria Lassnig und Cindy Sherman.

Das breite Spektrum hochkarätiger, internationaler Leihgaben, etwa aus Paris, Wien, Den Haag und Berlin, macht die Ausstellung zu einem spektakulären kulturellen Ereignis.


Ausstellungskatalog "Frauenkörper"
"Frauenkörper - Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman" mit Essays von Dagmar Hirschfelder, Alexandra Karentzos, Henry Keazor und Andreas Rutz, 248 Seiten, Preis: 29.95 Euro, erhältlich ab Mitte Oktober im Museumsshop und im Buchhandel.

Film zur Ausstellung 
In sechs Filmminuten erläutern Ausstellungskuratorin Dagmar Hirschfelder und Museumsdirektor Frieder Hepp die Highlights und die Konzeption der Ausstellung. Inspiriert von ausgewählten Werken überträgt Lisa Bless das Motiv tänzerisch ins Hier und Jetzt. Produktion: artmetropol.tv und Kurpfälzisches Museum)

  

Information zum Ausstellungsbesuch

Eintritt 8 Euro, ermäßigt 4,50 Euro (im Eintritt ist der Besuch der ständigen Ausstellung enthalten)
freier Eintritt Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre
Inhaber des Museumspasses, Mitglieder der ICOM
Mitglieder des Freundeskreises des Kurpfälzischen Museums
Audioguide kostenlos Audioguide zur Ausstellung "Frauenkörper" in deutscher Sprache. Die Audioführung zur ständigen Ausstellung ist in Deutsch, Englisch oder Russisch zu hören.
Rahmenprogramm Zum Ausstellungsthema sind Führungen, spannende Talks und Auftritte, kreative Angebote und Filmabende im Karlstorkino vorgesehen. Der Ausstellungsflyer enthält alle Termine und liegt an vielen Orten aus. Link zum Flyer (PDF) (819 KB)
Hier geht es zum digitalen Veranstaltungskalender.
Anmeldung und Information Besuchertelefon: 06221 58-34010
Montag bis Donnerstag: 09.00–15.00 Uhr, Freitag: 09.00–13.00 Uhr
Katalog "Frauenkörper - Der Blick auf das Weibliche von Albrecht Dürer bis Cindy Sherman" mit Essays von Dagmar Hirschfelder, Alexandra Karentzos, Henry Keazor und Andreas Rutz, 248 Seiten. Preis: 29.95 Euro, erhältlich im Museumsshop und im Buchhandel.
aktuelle Hinweise Entsprechend der aktuellen Verordnung des Landes Baden-Württemberg ist der Ausstellungsbesuch nur für geimpfte und genesene Personen möglich. Bei Führungen und Veranstaltungen braucht es zusätzlich den Nachweis über einen zertifizierten Schnelltest (2 G+). Im Gebäude besteht Maskenpflicht.
Barrierefreiheit Der Sonderausstellungsbereich ist stufenfrei zugänglich. Großräumige Toiletten sind vorhanden. Weitere Hinweise zur Zugänglichkeit des Museums für Menschen mit unterschiedlichen Einschränkungen gibt es hier www.heidelberg.huerdenlos.de.