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Friedrich Hölderlin und Heidelberg

Kabinettausstellung „Lange lieb ich dich schon …“

Eines der berühmtesten Werke Friedrich Hölderlins ist die Ode an Heidelberg. Detail der originalen Handschrift im Kurpfälzischen Museum. (Foto KMH)
Eines der berühmtesten Werke Friedrich Hölderlins ist die Ode an Heidelberg. Detail der originalen Handschrift im Kurpfälzischen Museum. (Foto KMH)

16. September bis 6. Dezember 2020
(ursprüngliche Laufzeit: 6. Mai bis 12. Juli 2020)

Liebe Besucherinnen und Besucher,
die Eröffnung der Ausstellung "Friedrich Hölderlin und Heidelberg", die ursprünglich für den 6. Mai 2020 vorgesehen war, wird coronabedingt auf den 16. September 2020 verschoben.
Die in Zusammenarbeit mit dem Germanistischen Seminar der Universität Heidelberg geplante Vortragsreihe kann eventuell auch zu diesem späteren Zeitpunkt stattfinden. Wir arbeiten daran!

Der "Internationale Museumstag" am 17. Mai 2020 hat in diesem Jahr digital stattgefunden. Den in Kooperation mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg vorbereiteten Literarischen Salon "Autorinnen und Autoren der UNESCO City of Literature im Dialog mit Friedrich Hölderlin" finden Sie als Playlist auf dem YouTube-Kanal des Kurpfälzischen Museums. Es musiziert Dorothea von Albrecht, Cello. 

16. September bis 6. Dezember 2020
Leben und Werk Friedrich Hölderlins(1770 - 1843) sind nicht nur mit dem Land Baden-Württemberg, sondern auch mit der Neckarstadt Heidelberg eng verbunden. Ausgehend von seiner berühmten „Ode an Heidelberg“ ist seine Wirkung auf die Stadt - als Namensgeber für ein Gymnasium in der Altstadt und ein Denkmal am Philosophenweg, nicht zuletzt aber als Forschungsgegenstand Heidelberger Wissenschaft – auf vielfältige Weise spürbar.
In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg und dem Germanistischen Seminar der Universität will das Kurpfälzische Museum deshalb in einer Kabinettausstellung diese Wirkungsgeschichte verdeutlichen. Kern der Ausstellung sind Bestände aus der Sammlung des Kurpfälzischen Museums: die Handschrift der Heidelberg Ode sowie ein Exemplar ihres Erstdrucks in der Zeitschrift Aglaia, ein Porträt des Homer-Übersetzers Johann Heinrich Voß, die Pindar-Ausgabe aus dem Besitz der Familie Voß, Arbeiten des Universitätszeichenlehrers Friedrich Rottmann und Aquarelle seines Sohnes Carl, der in den 1830er Jahren Griechenland für die Landschaftsmalerei entdeckte.
Gezeigt im musealen Ambiente des 19. Jahrhunderts und ergänzt durch wertvolle Leihgaben aus Privatbesitz schlägt die Präsentation den Bogen bis in das 20. Jahrhundert. Hier sind es u. a. Friedrich Gundolf, Hilde Domin, Eva Zeller, Michael Buselmeier und Heidelberger Gelehrte wie Karl Jaspers, Paul Böckmann,