Im Schutz des Rituals
Cholud Kassem in der Retrospektive
Kurpfälzisches Museum
1. August bis
13. September 2026
Die Ausstellung von Cholud Kassem (*1956)
gewährt einen umfassenden Blick auf die
emblematische Bilderwelt der Heidelberger
Künstlerin. Die
Prägnanz ihrer Formensprache ist in all
ihren Werkserien unverwechselbar und zeugt von einer
großen stilistischen Stringenz.
Oft schafft Kassem rätselhafte Darstellungen, in denen sie nicht nur ästhetische Fragestellungen, sondern auch persönliche Erfahrungen und Erlebnisse thematisiert. Geboren im Irak und in Deutschland sozialisiert, ergeben sich aus ihrem Lebensweg immer wieder neue Impulse für ihre Arbeiten.
Gezeigt werden Malerei, Keramikobjekte und Videos, deren Entstehung von den frühen 1990er Jahren bis in die Gegenwart reicht.
Eine Ausstellung im Rahmen der vom Kulturamt Heidelberg organisierten Reihe „Retrospektiven Heidelberger Kunstschaffender“
Highlights der Sammlung
Schätze der Kunst, Geschichte und Archäologie
Kurpfälzisches Museum
Dauerausstellung
Mitten im Herzen der Heidelberger Altstadt bietet das Kurpfälzische Museum ein Kulturerlebnis voller Überraschungen. Ein Streifzug durch die Sammlung öffnet den Blick für einzigartige Perspektiven und spannt einen abwechslungsreichen Bogen von der Steinzeit bis in die kunstvolle Gegenwart.
un/sichtbar
LandART Installation
Innenhof des Kurpfälzischen Museums
12. April bis
6. September 2026
Wie sichtbar oder unsichtbar sind Frauen in der
Kunst und Künstlerinnen in Heidelberg? 100
Jahre nach der Gründung der GEDOK gehen die
beiden Heidelberger Künstlerinnen Barbara
Guthy und Soana Schüler dieser Frage nach
– mit Mitteln der LandArt im
städtischen Raum. Das Duo Art and Nature
bespielt den Innenhof des Kurpfälzischen
Museums mit Rebranken aus der Region und
lädt hier zum Entdecken neuer Perspektiven
ein.
Eine Aktion anlässlich des 100jährigen Bestehens der GEDOK
Pop-up-Ausstellung RE-THINKING
Upcycling Kleider in der Galerie der Moderne
Kurpfälzisches Museum
19. Juli bis 2. September 2026
Die Künstlerin Johanna Reutter, Mitglied der Gedok Karlsruhe, fertigt ihre Kostüme aus recycelten Alltagsmaterialien wie Kalenderblättern, Tapetenresten, Stoffen, Verpackungsfolien, Geschenkpapier, Zeitschriftenseiten oder Zifferblättern. In aufwendiger Handarbeit schichtet und formt sie die Materialien zu skulpturalen Kleidern, die zwischen Mode und Installation angesiedelt sind. In der Galerie der Moderne treten die Kreationen in einen Dialog mit Gemälden und Skulpturen des 20. Jahrhunderts.




