Aktuelles

Die telefonische Anmeldung ist keine Hürde Meldung vom 18. März 2021

In Heidelberg gelten ab 19. März wieder verschärfte Regeln im Kampf gegen die Pandemie. Die Museen bleiben aber geöffnet. Allerdings ist eine telefonische Anmeldung unter 06221 5834440 erforderlich. Das Besuchertelefon gilt für das Kurpfälzische Museum und die Textilsammlung Max Berk und ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 17 Uhr, erreichbar. 
 
Für den Museumsbetrieb sollte diese Maßnahme keine große Einschränkung bedeuten, so Museumsleiter Frieder Hepp. Dank großer räumlicher Kapazitäten sind kaum Engpässe zu erwarten. Auch das Hygienekonzept hat sich mittlerweile in beiden Häusern bewährt. Dass man medizinische Masken im Museumsgebäude trägt und die Kontaktdaten an der Kasse hinterlegt, daran hat man sich mittlerweile gut gewöhnt.

Für den Museumsbesuch gelten die regulären Öffnungszeiten im Kurpfälzischen Museum von Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 18 Uhr; in der Textilsammlung Max Berk Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils 13 bis 18 Uhr.

Dezernent Wolfgang Erichson und Museumsdirektor Frieder Hepp freuen sich auf die Museumsöffnung. (Foto: KMH)

Kurpfälzisches Museum öffnet seine Türen bereits am Montag Meldung vom 05. März 2021

Die Heidelberger Museen und Galerien haben Glück. Dank anhaltend niedriger Inzidenzzahlen steht ihrer Öffnung nichts mehr im Weg. Diese Freude versinnbildlichen Bürgermeister Wolfgang Erichson und Museumsleiter Frieder Hepp mit einer symbolischen Schlüsselszene im Innenhof des Kurpfälzischen Museums. Bereits am Montag, 8. März, werden sich die Türen für Besucher und Besucherinnen öffnen. An diesem außerordentlichen Öffnungstag ist der Eintritt frei.

Spürbar ist die Erleichterung des Museumsleiters nach rund drei Monaten ohne Publikumsverkehr. Wenn die Museumsarbeit im Hintergrund auch weiter lief, fehlte die Resonanz doch enorm, denn "die Begegnung mit den Originalen bleibt einzigartig und die Wertschätzung dafür bringen erst die Museumsbesucher ins Haus", so Frieder Hepp. In den Restaurierungswerkstätten, Depots und Ausstellungsräumen wurde in den letzten Monaten viel bewegt, darüber hinaus brachte das Museum verstärkt digitale Angebote auf den Weg. Auch für die am Museum angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde bedeutete der Lockdown keine Pause, die Archäologen prüften weiterhin die Bauvorhaben auf Heidelberger Gebiet, jüngst standen Sondierungsarbeiten auf dem Areal der Stadthalle an. 

Dass die neue Ausstellung "Schimmernde Schönheiten aus Messing - Jugendstil und Art déco" pünktlich zur Museumsöffnung startet, ist eine wunderbare Fügung und ein Lichtblick für den Frühling. Zu den regulären Öffnungszeiten mittwochs, samstags und sonntags wird auch die Textilsammlung Max Berk die Ausstellung „es QU!LLT“ wieder zeigen. So wird das Kurpfälzische Museum hoffnungsvoll zum Vorboten für den gesamten Kultur- und Kreativbereich, dessen Öffnung hoffentlich bald folgen wird. „Wir ebnen dafür den Weg", ist sich Wolfgang Erichson sicher und testet schmunzelnd den Modellschlüssel am schmiedeeisernen Tor des Kurpfälzischen Museums. 

Meldung vom 05. März 2021

Archäologische Untersuchungen auf dem Montpellier-Platz

Im Zuge der Stadthallensanierung hat die Abteilung Archäologie und Denkmalschutz am Kurpfälzischen Museums das Baufeld der geplanten Technikzentrale unter dem Montpellier-Platz vorab archäologisch untersucht. Hier befand sich seit dem 16. Jahrhundert der sogenannte Zimmerplatz. Auf diesem städtischen Bauhof wurde das über den Neckar in Flößen angelieferte Holz gelagert und von Zimmermännern und Schiffsbauern weiterverarbeitet. Neben dem stets benötigten Baumaterial für Häuser oder Boote wurde hier auch das Holz aufbewahrt, das Händler während Messen oder Kirchweihfesten zum Aufstellen ihrer Verkaufsstände benutzen mussten. Daher ahnten unsere Wissenschaftler Dr. Renate Ludwig und Tobias Schöneweis M.A. bereits, dass sich in den Suchschnitten, die mithilfe eines Baggers bis zu vier Meter tief ausgehoben wurden, vermutlich keine archäologischen Sensationen verstecken würden. Der an das Neckarufer grenzende Platz wurde immer wieder von Hochwasser überflutet und musste daher stets aufs Neue befestigt werden. Davon zeugen Planierschichten, in denen neben Bauschutt auch Haushaltsabfälle aus der Zeit um 1600 verschwanden. Als Bauhof und Zimmerplatz 1845 eingeebnet wurde, nivellierte man auch die steil zum Fluss abfallende Uferkante. Die städtebauliche Maßnahme, die den Straßenbau der Neckarstaden vorbereitete, ist im Schnittprofil an einer mächtigen Schuttschicht erkennbar. Obwohl die Voruntersuchung keine denkmalschutzwürdigen Bodenbefunde ergab, muss die Baumaßnahme an der Stadthalle von den Archäologen des Museums weiter begleitet werden. Denn es kann nicht ausgeschlossen, dass unter den recht jungen Auffüllungen noch ältere, vielleicht vorgeschichtliche Zeugnisse schlummern.
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Mit der HD Discovery Station erkunden Manfred Lautenschläger und Theresia Bauer die keltische Höhensiedlung auf dem Heiligenberg.

Ministerin macht sich stark für die Kelten Meldung vom 31. August 2020

Kein Zweifel, der Heiligenberg gehört zu den bedeutenden keltischen Stätten im Land. Das unterstrich Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am Donnerstag, 27. August, bei ihrem Besuch im Kurpfälzischen Museum.
Eingeladen und begrüßt wurden Theresia Bauer und ihre Gäste von Manfred Lautenschläger, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Kurpfälzisches Museum. Thema vor Ort waren die aktuellsten Forschungen zum Heiligenberg, u.a. die Grabungen am Ringwall 2019 und der jüngst realisierte 3D-Scan des „Heidenlochs“ durch das Landesamt für Denkmalpflege.
Besonders begeistert zeigte sich die Ministerin von der "HD Discovery Station“, die auf höchstem digitalen Standard diese Forschungsergebnisse präsentiert. Nur dank des herausragenden Engagements des Freundeskreises konnte die HD Discovery Station im Kurpfälzischen Museum realisiert werden.

Meldung vom 07. Mai 2020

Hölderlin – Ein literarischer Online-Salon

Wenn Heidelberger Autorinnen und Autoren heute ihre ganz eigenen Gedanken und Texte zu Friedrich Hölderlin lesen oder aus seinem Werk rezitieren, ist das eine Hommage an den großen Dichter und an die Kunst des Schreibens. In Zusammenarbeit mit dem Kulturamt der Stadt Heidelberg entstand die Idee, einen Literarischen Salon im Kurpfälzischen Museum zu gestalten. Am heutigen Internationalen Museumstag 2020 präsentiert sich der Literarische Salon nun online mit einer 13teiligen Videoreihe. Sie wurde in den letzten Tagen in den historischen Ausstellungsräumen aufgezeichnet.   Es lesen belmonte, Gerhard Drokur, Ralph Dutli, Juliane Sophie Kayser, Gerhild Michel, Mirela Petrova, Claudia Schmid, Sofie Steinfest, Miriam Tag, Marion Tauschwitz. Film- und Tonbeiträge gibt es von Minu Dietlinde Tizabi, Ingeborg von Zadow und Nina Wurman. Die literarischen Beiträge werden ergänzt durch Kompositionen der Cellistin Dorothea von Albrecht, die sich vom Werk Hölderlins inspirieren ließ. Teilnehmen können Sie ganz einfach online, indem Sie jetzt die Videoreihe anschauen. Die Playlist "Literarischer Salon zu Friedrich Hölderlin" finden Sie auch zukünftig auf dem YouTube-Kanal des Kurpfälzischen Museums. Hier geht es zum Literarischen Salon Die Veranstaltung ist eine Kooperation mit dem Deutschen Literaturarchiv Marbach und wird gefördert vom Literatursommer Baden-Württemberg. Notiz für Hölderlin-Interessierte  „Lange lieb ich dich schon – Friedrich Hölderlin und Heidelberg“, so würde die Ausstellung im Kurpfälzischen Museum zum großen Jubiläumsjahr des Dichters heißen. Am 6. Mai eröffnet, hätte die Ausstellung nun einen wunderbaren Rahmen geboten für viele Veranstaltungen rund um Friedrich Hölderlin. Aufgrund der aktuellen Coronakrise musste das Ausstellungsprojekt jedoch verschoben werden, voraussichtlich soll es im September 2020 realisiert werden.
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Meldung vom 04. Mai 2020

Seit dem 6. Mai wieder geöffnet

Nachdem die Landesregierung mit der jüngsten Corona-Verordnung vom 2. Mai 2020 grünes Licht für die Öffnung der Museen im Land gegeben hat, öffnet auch das Kurpfälzische Museum Heidelberg (KMH) am Mittwoch, 6. Mai 2020, wieder seine Türen und zeigt die Sonderausstellung „Herkules- Unsterblicher Held“. Sie war bislang nur in Teilen digital zugänglich. Für das Publikum wird ein Kombiticket angeboten, das den Besuch der Museumsräumlichkeiten mit dem Besuch der Sonderausstellung (Eintritt 6 Euro, ermäßigt 4,50 Euro) beinhaltet.   Wegen der pandemiebedingten landesweiten Schließung der Museen seit dem 17. März 2020 musste die Eröffnung der Sonderausstellung am 25. März entfallen und kann unter den derzeitigen Bedingungen in der ursprünglich geplanten Form auch nicht nachgeholt werden. Da einige Leihgaben aus Italien wegen der durch die Pandemie ausgelösten Einschränkungen nicht mehr nach Heidelberg transportiert wurden, haben die Ausstellungskuratorinnen durch eigene Bestände und durch die spontane Hilfe privater Kunstsammler aus Heidelberg adäquaten Ersatz geschaffen, vor allem durch Skulpturen, aber auch durch Fotografien, Gemälde und Graphiken.   Schon jetzt hat das Museum über das Netz eine beeindruckende Resonanz erhalten, viele Besucherinnen und Besucher drückten ihr Bedauern darüber aus, nur noch kurze Zeit – regulär bis zum 12. Juli – Gelegenheit für einen Ausstellungsbesuch zu haben. Deshalb bemüht sich Museumsdirektor Prof. Dr. Frieder Hepp nun, die Ausstellung bis nach den Sommerferien zu verlängern. Optimistisch stimmt ihn, dass einige Leihgeber bereits vor der Schließung signalisiert hatten, eine Verlängerung eventuell zu befürworten.   Wie beim Besuch von Geschäften und anderen öffentlichen Einrichtungen gelten auch für die Museumsbesucher die üblichen Sicherheits- und Hygienevorschriften. Das Ausstellungspublikum wird sowohl durch ein Wegeleitsystem als auch durch hauseigenes Personal sicher durch die Ausstellungsräume geleitet. „Artguides“ informieren die Besucher einzeln oder in kleinen Gruppen vor Ort über die Kunstwerke. Das Museumsteam achtet darauf, dass überall der erforderliche Sicherheitsabstand eingehalten wird und stets ausreichend Desinfektionsmittel zur Verfügung stehen.   Auch an das Tragen einer Schutzmaske wird man sich in den Räumen des Museums gewöhnen müssen. Besucherinnen und Besucher, die noch nicht über eine Maske verfügen, werden an der Kasse damit ausgestattet. Da die landesweite Regelung für die Öffnung der Museen erst ab dem 6. Mai gilt, kann das KMH nicht bereits am Dienstag, wie ursprünglich beabsichtigt, sondern erst am Mittwoch an den Start gehen. Dann ist auch die Textilsammlung Max Berk wieder geöffnet. Das Museum ist dann wieder zu seinen üblichen Öffnungszeiten (Dienstag bis Sonntag, 10 bis 18 Uhr) geöffnet.
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Museum und Textilsammlung Max Berk geschlossen Meldung vom 17. März 2020

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus bleibt das Kurpfälzische Museum und die Textilsammlung Max Berk für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Eröffnung der Ausstellung „Herkules – Unsterblicher Held“ wird bis auf weiteres verschoben. Damit die Ausstellung für Sie online erlebbar wird, werden auf der Museumswebsite demnächst Interviews und eine Kurzfilmreihe zum Thema veröffentlicht.