Aktuelles

Meldung vom 18. Juni 2021

Friedrich Hölderlin - Ein Genie der Sprache

Das Hölderlin Gymnasium zu Gast im Kurpfälzischen Museum Am Abend des 17. Juni folgten zahlreiche Beteiligte und Gäste der Einladung ins Kurpfälzischen Museum. Gemeinsam würdigte man das Engagement vieler Akteure, die sich in Heidelberg mit ambitionierten Projekten am Hölderlinjahr beteiligten. Den ersten Teil des Abends widmete man dem Hölderlin Gymnasium und der Ausstellung "Ins Freie" im Kurpfälzischen Museum. Was für ein Glück, dass sie stattfinden konnte, freuten sich Schulleiterin Andrea Merger, Museumsleiter Frieder Hepp, Museumspädagogin Angelika Dirscherl und die beteiligten Lehrerinnen Frau Dürr und Frau Hirscher. Das stimmige Miteinander von junger und alter Kunst in den Räumen des Palais Morass war pandemiebedingt eines der wenigen Projekte, die annähernd wie geplant umgesetzt werden konnte. Stolz sein dürfen aber vor allem die Schülerinnen und Schüler, die ihre Arbeiten im Museum präsentieren konnten. Zara, Theresa und Aila der 7. Klasse berichteten von ihrer ersten Begegnung mit Hölderlins Gedichten und ihrem Beitrag zum Film "Ins Offene. Wir und Hölderlin". Der Film ergänzt das im Wunderhorn erschienene Buch "Ins Offene - Eine Anthologie zu Friedrich Hölderlin" und bringt Sprache und Bilder in ein bewegtes Zusammenspiel. Mit Buch und Film hinterlässt das Hölderlin Gymnasium nachhaltige Spuren des Jubiläumsjahres "Hölderlin 2020/2021" und blickt in eine Zukunft, die allen Schülern mindestens eine intensive Auseinandersetzung mit dem Namensgeber verspricht. Besten Dank an Marit Müller für die Moderation des Gesprächs. Hier geht es zum Film "Ins Offene. Wir und Hölderlin" auf der Website des Heidelberger Kulturamtes . Hier geht es zur Ausstellungsseite Ins Freie.
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Meldung vom 17. Mai 2021

Herzlichen Glückwunsch, Fred und Frieda!

Jeder Hund braucht einen guten Namen. Aber welcher passt zu einem Hundepaar aus Frankenthaler Porzellan, das sich Tag für Tag im Museum aufhält? Diese Frage hat in den letzten Wochen viele Museums- und Hundefreunde beschäftigt. Unzählige Karten, E-Mails und Papiere haben uns erreicht, auch in Facebook entstand so manche lustige Idee. Die Namensvorschläge wurden vielfach von persönlichen Worten, von Glückwünschen zum Jubiläum und sogar von echten Mopsfotos begleitet. Wir sind gerührt und danken herzlich für die wunderbaren Ideen. Aus den Einsendungen wurden folgende fünf beliebteste Namenspaare ausgewählt (bei Mehrfachnennung wurde der Gewinner per Los ermittelt). Das Namenspaar "Fred und Frieda" wurde aus dieser Auswahl gezogen: Fritz und Lizzy (Friedrich V. und Elisabeth Stuart sind die königlichen Paten) Yin und Yang (zwei philosophierende Möpse aus China) Heidi und Kurt (Heidelberg und die Kurpfalz sind unzertrennlich) Plisch und Plum  (Wilhelm Buschs freche Hunde lassen grüßen) Fred und Frieda (die friedlichsten Hunde aller Zeiten, oder sind damit etwa Manfred Lautenschläger und Frieder Hepp gemeint?) Alle fünf Namensfinder werden persönlich benachrichtigt. Die Preise können ab dem 19. Mai an der Museumskasse abgeholt werden.  1. Preis für den Namensfinder kleiner Mops und Museumspass (1 Jahr freier Eintritt in beteiligte Museen) 2. bis 5. Preis  kleiner Mops und zwei übertragbare Eintrittsgutscheine des Kurpfälzischen Museums    Wir danken der Heidelberger Volksbank und dem Freundeskreis Kurpfälzisches Museum.
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Die telefonische Anmeldung ist keine Hürde Meldung vom 18. März 2021

In Heidelberg gelten ab 19. März wieder verschärfte Regeln im Kampf gegen die Pandemie. Die Museen bleiben aber geöffnet. Allerdings ist eine telefonische Anmeldung unter 06221 5834440 erforderlich. Das Besuchertelefon gilt für das Kurpfälzische Museum und die Textilsammlung Max Berk und ist von Dienstag bis Sonntag, jeweils von 11 bis 17 Uhr, erreichbar. 
 
Für den Museumsbetrieb sollte diese Maßnahme keine große Einschränkung bedeuten, so Museumsleiter Frieder Hepp. Dank großer räumlicher Kapazitäten sind kaum Engpässe zu erwarten. Auch das Hygienekonzept hat sich mittlerweile in beiden Häusern bewährt. Dass man medizinische Masken im Museumsgebäude trägt und die Kontaktdaten an der Kasse hinterlegt, daran hat man sich mittlerweile gut gewöhnt.

Für den Museumsbesuch gelten die regulären Öffnungszeiten im Kurpfälzischen Museum von Dienstag bis Sonntag, jeweils 10 bis 18 Uhr; in der Textilsammlung Max Berk Mittwoch, Samstag und Sonntag, jeweils 13 bis 18 Uhr.

Dezernent Wolfgang Erichson und Museumsdirektor Frieder Hepp freuen sich auf die Museumsöffnung. (Foto: KMH)

Kurpfälzisches Museum öffnet seine Türen bereits am Montag Meldung vom 05. März 2021

Die Heidelberger Museen und Galerien haben Glück. Dank anhaltend niedriger Inzidenzzahlen steht ihrer Öffnung nichts mehr im Weg. Diese Freude versinnbildlichen Bürgermeister Wolfgang Erichson und Museumsleiter Frieder Hepp mit einer symbolischen Schlüsselszene im Innenhof des Kurpfälzischen Museums. Bereits am Montag, 8. März, werden sich die Türen für Besucher und Besucherinnen öffnen. An diesem außerordentlichen Öffnungstag ist der Eintritt frei.

Spürbar ist die Erleichterung des Museumsleiters nach rund drei Monaten ohne Publikumsverkehr. Wenn die Museumsarbeit im Hintergrund auch weiter lief, fehlte die Resonanz doch enorm, denn "die Begegnung mit den Originalen bleibt einzigartig und die Wertschätzung dafür bringen erst die Museumsbesucher ins Haus", so Frieder Hepp. In den Restaurierungswerkstätten, Depots und Ausstellungsräumen wurde in den letzten Monaten viel bewegt, darüber hinaus brachte das Museum verstärkt digitale Angebote auf den Weg. Auch für die am Museum angesiedelte Untere Denkmalschutzbehörde bedeutete der Lockdown keine Pause, die Archäologen prüften weiterhin die Bauvorhaben auf Heidelberger Gebiet, jüngst standen Sondierungsarbeiten auf dem Areal der Stadthalle an. 

Dass die neue Ausstellung "Schimmernde Schönheiten aus Messing - Jugendstil und Art déco" pünktlich zur Museumsöffnung startet, ist eine wunderbare Fügung und ein Lichtblick für den Frühling. Zu den regulären Öffnungszeiten mittwochs, samstags und sonntags wird auch die Textilsammlung Max Berk die Ausstellung „es QU!LLT“ wieder zeigen. So wird das Kurpfälzische Museum hoffnungsvoll zum Vorboten für den gesamten Kultur- und Kreativbereich, dessen Öffnung hoffentlich bald folgen wird. „Wir ebnen dafür den Weg", ist sich Wolfgang Erichson sicher und testet schmunzelnd den Modellschlüssel am schmiedeeisernen Tor des Kurpfälzischen Museums. 

Meldung vom 05. März 2021

Archäologische Untersuchungen auf dem Montpellier-Platz

Im Zuge der Stadthallensanierung hat die Abteilung Archäologie und Denkmalschutz am Kurpfälzischen Museums das Baufeld der geplanten Technikzentrale unter dem Montpellier-Platz vorab archäologisch untersucht. Hier befand sich seit dem 16. Jahrhundert der sogenannte Zimmerplatz. Auf diesem städtischen Bauhof wurde das über den Neckar in Flößen angelieferte Holz gelagert und von Zimmermännern und Schiffsbauern weiterverarbeitet. Neben dem stets benötigten Baumaterial für Häuser oder Boote wurde hier auch das Holz aufbewahrt, das Händler während Messen oder Kirchweihfesten zum Aufstellen ihrer Verkaufsstände benutzen mussten. Daher ahnten unsere Wissenschaftler Dr. Renate Ludwig und Tobias Schöneweis M.A. bereits, dass sich in den Suchschnitten, die mithilfe eines Baggers bis zu vier Meter tief ausgehoben wurden, vermutlich keine archäologischen Sensationen verstecken würden. Der an das Neckarufer grenzende Platz wurde immer wieder von Hochwasser überflutet und musste daher stets aufs Neue befestigt werden. Davon zeugen Planierschichten, in denen neben Bauschutt auch Haushaltsabfälle aus der Zeit um 1600 verschwanden. Als Bauhof und Zimmerplatz 1845 eingeebnet wurde, nivellierte man auch die steil zum Fluss abfallende Uferkante. Die städtebauliche Maßnahme, die den Straßenbau der Neckarstaden vorbereitete, ist im Schnittprofil an einer mächtigen Schuttschicht erkennbar. Obwohl die Voruntersuchung keine denkmalschutzwürdigen Bodenbefunde ergab, muss die Baumaßnahme an der Stadthalle von den Archäologen des Museums weiter begleitet werden. Denn es kann nicht ausgeschlossen, dass unter den recht jungen Auffüllungen noch ältere, vielleicht vorgeschichtliche Zeugnisse schlummern.
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Mit der HD Discovery Station erkunden Manfred Lautenschläger und Theresia Bauer die keltische Höhensiedlung auf dem Heiligenberg.

Ministerin macht sich stark für die Kelten Meldung vom 31. August 2020

Kein Zweifel, der Heiligenberg gehört zu den bedeutenden keltischen Stätten im Land. Das unterstrich Theresia Bauer, Ministerin für Wissenschaft, Forschung und Kunst, am Donnerstag, 27. August, bei ihrem Besuch im Kurpfälzischen Museum.
Eingeladen und begrüßt wurden Theresia Bauer und ihre Gäste von Manfred Lautenschläger, dem Vorsitzenden des Freundeskreises Kurpfälzisches Museum. Thema vor Ort waren die aktuellsten Forschungen zum Heiligenberg, u.a. die Grabungen am Ringwall 2019 und der jüngst realisierte 3D-Scan des „Heidenlochs“ durch das Landesamt für Denkmalpflege.
Besonders begeistert zeigte sich die Ministerin von der "HD Discovery Station“, die auf höchstem digitalen Standard diese Forschungsergebnisse präsentiert. Nur dank des herausragenden Engagements des Freundeskreises konnte die HD Discovery Station im Kurpfälzischen Museum realisiert werden.

Museum und Textilsammlung Max Berk geschlossen Meldung vom 17. März 2020

Aufgrund der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Corona-Virus bleibt das Kurpfälzische Museum und die Textilsammlung Max Berk für den Publikumsverkehr geschlossen. Die Eröffnung der Ausstellung „Herkules – Unsterblicher Held“ wird bis auf weiteres verschoben. Damit die Ausstellung für Sie online erlebbar wird, werden auf der Museumswebsite demnächst Interviews und eine Kurzfilmreihe zum Thema veröffentlicht.